25 Einsätze im vergangenen Jahr

Mit 25 Einsätzen hat die Feuerwehr Kirchberg im Jahr 2012 eine stattliche Bilanz vorzulegen. Hierzu gab es jetzt bei der Hauptversammlung in der Festhalle Kirchberg einen umfassenden Rückblick.

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Gesamtkommandant Gerhard Stahl und die Abteilungskommandanten Alexander Müller (Kirchberg), Dietmar Eberlein (Hornberg), Jürgen Fischer (Gaggstatt) und Timo Lahnert (Lendsiedel) berichteten von den zahlreichen und unterschiedlichen Einsätzen, die die Feuerwehr Kirchberg bewältigen musste. Brände, wie auch technische Hilfeleistungen nach Verkehrsunfällen bis hin zur Personensuche waren die Anlässe.

Gesamtkommandant Gerhard Stahl analysierte die Herausforderungen und Investitionen für die Feuerwehr. Er sagte, dass neben der Anschaffung von neuen Meldeempfängern für alle und der Ersatzbeschaffung des Schlauchwagens durch einen Gerätewagen im Jahr 2014, der Umstellung auf den digitalen Funk, letztlich auch der Neubau eines Feuerwehrgerätehauses in Kirchberg unumgänglich sein wird. Er zeigte sich jedoch zuversichtlich, dass die Herausforderungen auch gemeistert werden können.

Für die Jugendfeuerwehr berichtete "Chefin" Christine Stickel über vielfältige Aktivitäten und über eine stattliche Zahl von Neuzugängen. Auch bei der im vergangenen Jahr neu gegründeten Altersabteilung werde sich, so Bert Karrer, der Leiter der Abteilung, der Terminkalender 2013 ordentlich füllen.

Kirchbergs Bürgermeister Stefan Ohr hob die sehr umfangreiche Einsatzpalette für die Feuerwehr Kirchberg im abgelaufenen Jahr hervor und dankte dabei allen Feuerwehrangehörigen für den ehrenamtlichen Dienst und Einsatz sowie den Gemeinschaftssinn.

Hinsichtlich der bevorstehenden Umstellung auf den digitalen BOS-Funk äußerte er sich kritisch hinsichtlich der Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit und den verursachenden Kosten. Zur Ersatzbeschaffung des Schlauchwagens führte Ohr aus, dass im Haushaltsplan entsprechende Mittel eingestellt wurden. Hinsichtlich des von Kommandant Gerhard Stahl angesprochenen Neubaus eines Feuerwehrgerätehauses in Kirchberg, meint er, dass man langfristig nicht umhinkommen werde.

Als oberster Dienstherr sprach er folgende Beförderungen aus: Thomas Steinbrenner zum Hauptfeuerwehrmann und Timo Lahnert zum Hauptlöschmeister.

Kreisbrandmeister Werner Vogel informierte zu den Themen neue Uniformen, Umstellung auf den Digital-Funk, die Einbindung der Leitstelle und der Einführung des Alarmierungssystems "Pocsac". Hierbei betonte er die Wichtigkeit einer komfortablen und sicheren Alarmierung für die Feuerwehren.

In Sachen Feuerwehrgerätehaus in Kirchberg sieht er momentan einen Zustand, der förmlich danach schreie, dringend Abhilfe zu schaffen. Abschließend dankte er Kommandant Gerhard Stahl für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit und allen Feuerwehrangehörigen für ihren Dienst, gleichermaßen auch im Namen von Landrat Gerhard Bauer und der Landkreisverwaltung.

Für 25-jährige aktive Dienstzeit in der Feuerwehr wurden Bernd Hintermaier und Matthias Kloiber-Wagner von Kreisbrandmeister Werner Vogel das Feuerwehrehrenzeichen in Silber und für 40-jährige Dienstzeit das Feuerwehrehrenzeichen in Gold an Friedrich Kehl verliehen.

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