24 Stunden lang im Einsatz

Einmal für 24 Stunden Berufsfeuerwehrmann oder -frau sein: Diesen Traum konnten sich die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Frankenhardt beim Berufsfeuerwehrtag in Gründelhardt am Wochenende erfüllen

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  • Bereits nach kurzer Zeit war der Brand von Heuballen in Stetten von der JFW unter Kontrolle gebracht. Fotos: Luca Schmidt 1/2
    Bereits nach kurzer Zeit war der Brand von Heuballen in Stetten von der JFW unter Kontrolle gebracht. Fotos: Luca Schmidt
  • Einer der Gruppenführer gibt seiner Mannschaft letzte Anweisungen direkt am Einsatzort. 2/2
    Einer der Gruppenführer gibt seiner Mannschaft letzte Anweisungen direkt am Einsatzort.
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Frankenhardt. Ob Tag oder Nacht - wenn der Alarm ertönt, heißt es für die Floriansjünger: ausrücken. So auch für die Teilnehmer am Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr (JFW) Frankenhardt.

Wenn eben noch entspannte Stimmung vorherrschte, ist um 11.15 Uhr nichts mehr davon zu spüren. Die Sirene schrillt, und nun heißt es: so schnell wie möglich in die Feuerwehrkleidung und in eines der beiden ausrückenden Löschgruppenfahrzeuge der Abteilung Gründelhardt. Mit Blaulicht geht es Richtung Einsatzort, auf dem Weg dorthin werden Einzelheiten über den Brand durchgegeben. Auf einem Feld in der Nähe der Sägmühle Stetten sind einige Heuballen in Brand geraten. Und tatsächlich kann man die Rauchwolke, die das Feuer verursacht, schon von Weitem erkennen. Nun heißt es: schnell handeln. In Windeseile werden die Schläuche verlegt, die Gruppenführer instruieren ihre Trupps. Kurz darauf hört man: "Wasser Marsch!" Und schon nach kurzer Zeit ist der Brand unter Kontrolle, anschließend wird Brandwache gehalten.

Ein simulierter Einsatz wie dieser soll die Mitglieder der JFW auf reale Situationen vorbereiten. "Wir sind seit 18 Uhr am Freitag hier im Feuerwehrgerätehaus in Gründelhardt", sagt Alexander Goldmann. Der Zwölfjährige ist seit vier Jahren Floriansjünger und kennt sich bestens aus. "Zu den wichtigsten Ausrüstungsgegenständen, die man nicht vergessen sollte, gehören die Handschuhe", erklärt er. Vor allem beim Verbinden der Schläuche seien sie sehr vorteilhaft.

Beim Berufsfeuerwehrtag der JFW Frankenhardt geht es um einen großen Wunsch vieler Kinder: einmal für 24 Stunden Berufsfeuerwehrmann sein und einen typischen Tagesablauf kennenlernen. Und so waren die acht bis 17 Jahre alten Teilnehmer von 18 Uhr am Freitag bis 18 Uhr am Samstag für einen ganzen Tag als "Feuerwache" im Feuerwehrgerätehaus in Gründelhardt. Unter Führung von Jugendfeuerwehrwart Michael Kühnle und seinem Stellvertreter Michael Kühne durften die Kinder und Jugendlichen insgesamt acht Einsätze meistern. Einer der Höhepunkte war dabei die Großübung am Freitagabend, welche die JFW gemeinsam mit den Aktiven der Feuerwehrabteilungen Honhardt und Gründelhardt absolvierte. In Spaichbühl wurde ein Scheunenbrand mit zwei vermissten Personen angenommen, den es zu löschen galt.

Noch heute sind Frauen in der Feuerwehr eher selten, doch in Frankenhardt drängt der Nachwuchs auf Veränderung: Vier der 16 JFW-Mitglieder sind Mädchen. "Ich wollte einfach mal schauen, wie es bei der Feuerwehr ist, dann hat es mir gefallen", sagt Esther Schlothauer.

Info Weitere Infos zur Feuerwehr Frankenhardt online unter www.feuerwehr.frankenhardt.de.

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