20 Jugendliche kommen regelmäßig

Jugendreferent Christian Filippakis berichtet im Wüstenroter Gemeinderat über den Jugendtreff und die Zusammenarbeit mit dem Jugendförderverein.

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Klettern im Hochseilgarten, Kanu- und Kartfahren, Basteln oder Grillen: Wüstenrots Jugendreferent Christian Filippakis hat seit seinem Amtsantritt im Juli 2013 viele Veranstaltungen für Jugendliche aus der Schwäbischen-Wald-Gemeinde veranstaltet. Der Jugendreferent berichtete im Gemeinderat über die offene Jugendarbeit.

"In den ersten drei Monaten hat sich ein Wandel in der Altersstruktur vollzogen", erläuterte Filippakis. Überwiegend seien junge Erwachsene gekommen, die mit Auto oder Motorrad mobil gewesen seien. Dieses Klientel sei dann nach und nach weggeblieben. Danach sei es ihm in Zusammenarbeit mit dem Jugendförderverein und den Schulen gelungen, jüngere Jugendliche für den Jugendtreff zu akquirieren. "Inzwischen kommen zu den beiden wöchentlichen Treffs dienstags und freitags 15 bis 20 Jugendliche im Alter zwischen 12 und 16 Jahren", berichtete der Jugendreferent.

Die Jugendlichen kämen größtenteils aus Wüstenrot, Neuhütten, Neulautern und Finsterrot. Aber auch aus Mainhardt seien des öfteren mobile Jugendliche da. "Große Resonanz hat unsere Veranstaltung ,Wie wählen im Vorfeld der Kommunalwahl gefunden", sagte der staatlich anerkannte Jugend- und Heimerzieher. Der Jugendtreff sei an 70 Tagen im Jahr geöffnet.

"Mich würde interessieren, ob jugendliche Asylbewerber eingebunden sind", fragte Gemeinderat Peter Wild. "Bisher leider nicht", sagte Filippakis. Er habe bereits Gespräche geführt und das Gefühl, dass die ausländischen Jugendlichen abgeholt werden wollen.

Jugendtreff und Jugendreferent seien sehr gut mit dem Jugendförderverein vernetzt. Ziel müsse es nun sein, Jugendliche eigenverantwortlich stärker einzubinden. "Vielleicht können wir auch Eltern als ehrenamtliche Helfer gewinnen", appellierte Wüstenrots Ortsvorsteher Heiko Dietterle.

Jugendtreff soll wieder in die Kroppstraße ziehen

Verlauf Der kommunale Jugendtreff Wüstenrot wurde im Jahr 2002 eröffnet und im Jahr 2004 wieder geschlossen. Im Jahr 2008 mietete die Kommune das Gebäude Kroppstraße 4 vom Diakoniewerk Martha-Maria als Jugendhaus an. Dort residierte der Jugendtreff bis 2010. Aus wirtschaftlichen Gründen verlegte die Gemeinde die

Einrichtung wieder in den Anbau der Schwäbischen Waldhalle. Nun verhandelt Bürgermeister Timo Wolf erneut mit dem Diakoniewerk über die Mieträume in der Kroppstraße, um dem Jugendtreff nach Abriss der Schwäbischen Waldhalle eine Heimat zu bieten.

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