1,4 Millionen Euro Überschuss im Verwaltungshaushalt

Den Gewerbebetrieben und ihren Mitarbeitern ist es in erster Linie zu verdanken, dass das Jahr 2012 für die Finanzen der Stadt Gerabronn ein "bärenstarkes Jahr" war, wie es Bürgermeister Schumm formuliert.

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Der Rechnungsabschluss für das Haushaltsjahr 2012, den der Gemeinderat einstimmig gebilligt hat, liefert Grund zur Freude. Mehr als 1,4 Millionen Euro beträgt der Überschuss, den die Stadtkasse im Verwaltungshaushalt erzielt hat; im Haushaltsplan waren an dieser Stelle lediglich 221.000 Euro vorgesehen. Ein entscheidender Grund für diese Entwicklung sind die Einnahmen aus der Gewerbesteuer. Sie beliefen sich auf 1,6 Millionen Euro und lagen damit um 700.000 Euro über dem Plan. Höher als erwartet sind auch der Anteil an der Einkommenssteuer und die Schlüsselzuweisung ausgefallen.

Nach Plan sollte zur Finanzierung des Verwaltungshaushalts das städtische Sparschwein, also die Rücklagen, um 320.000 Euro erleichtert werden. Stattdessen ist es gelungen, die Rücklagen um eine Million Euro aufzustocken. Sie betrugen Ende 2012 1,4 Millionen Mark. Ein starkes Finanzpolster ist allerdings auch dringend nötig, denn als Folge der hohen Einnahmen von 2012 sind 2014 entsprechend höhere Umlagen zu zahlen. Ende 2014 sollen die Rücklagen bis auf 414.000 Euro abgeschmolzen sein.

Ein Wermutstropfen ist jedoch der Umstand, dass die Schulden trotz der hohen Steuereinnahmen um rund 200.000 Euro gestiegen sind. Das liegt daran, dass die Stadt an bestimmte Kreditzusagen gebunden war.

Ende 2012 betrugen die Schulden 2,7 Millionen Euro, das waren 642 Euro je Einwohner (Vorjahr 587 Euro). Bis Ende 2014 sollen die Schulden nach der bisherigen Planung auf 3,1 Millionen Euro anwachsen, das wären 742 Euro pro Einwohner.

Das Gesamtvolumen des Etats 2012 erreichte 12,4 Millionen Euro, das waren 2,1 Millionen Euro mehr als im Haushaltplan vorgesehen.

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