100 Gärtner auf dem Tempelhof

Rund 100 Landschaftsgärtner kommen für eine Woche auf den Tempelhof, um das Dorf noch mehr zum Blühen zu bringen.

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In Vorbesprechungen haben Landschaftsgärtner aus ganz Deutschland ihren Arbeitsplan erstellt. Privatfoto

Seit dem Einzug der Genossenschaft und des gemeinnützigen Vereins Schloss Tempelhof vor zwei Jahren wurde die bis dahin leer stehende Bausubstanz unermüdlich saniert. In der nächsten Woche kommt es durch die Zusammenarbeit mit der Organisation BASEG (Zusammenschluss von selbstständigen Garten- und Landschaftsbauern) zu einem ganz besonderen Experiment: Gemeinsames Ziel ist es, im Rahmen eines einwöchigen Sommertreffen die Außenanlagen des Tempelhofs neu zu gestalten - in ehrenamtlicher Arbeit. Dabei sollen bisher großflächig asphaltierte Bereiche in hochwertige Lebensräume mit ökologischem Anspruch umgewandelt werden. Wert gelegt wird dabei auch auf eine Dorfgestaltung, die die vorhandenen denkmalgeschützten Gebäude berücksichtigt und sie in ein Gesamtkonzept eines lebendigen Dorfes für Jung und Alt miteinbindet.

Die Landschaftsgärtner führen ab Montag eine Woche lang Landschafts-, Pflaster- und Pflanzarbeiten lediglich gegen Kost und Logis für sie und ihre Familien aus. Trotzdem entstehen erhebliche Kosten für Vorarbeiten und Materialien, Pflanzen und Maschineneinsatz.

Deshalb freuen sich die Tempelhof-Bewohner, wenn Menschen aus der Umgebung und regionale Partner die Aktion über Sponsoring oder Spenden unterstützen. Bisher wurden ihnen bereits Sandsteine aus einem Abbruchhaus in Waldtann zur Verfügung gestellt und die Feuerwehr baut ein Essenszelt für die Gärtner auf. Über weitere Materialspenden freut sich die Tempelhof-Gemeinschaft. Info Wer helfen möchte, ruft unter Telefon 0 79 57 / 92 39-0 30 auf dem Tempelhof an.

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