Stabile Preise in allen Gattungen

Ilshofen.  44 Großtiere sowie 311 Kälber und Fresser kamen bei der Zuchtviehversteigerung der Rinderunion Baden-Württemberg in Ilshofen zum Auftrieb.

Das Großvieh fand schnell zu sehr guten Preisen Abnehmer. Auch die Fleckviehbullenkälber waren sehr begehrt, so dass hier die Preise ebenfalls anzogen. Lediglich die Fleckviehkuhkälber mussten preislich Federn lassen.

Die drei Jungkühe bei den Holsteins waren von guter Qualität und wurden flott für durchschnittlich 1527 Euro verkauft. Mit 1600 Euro erlöste eine von Familie Weidner aus Künzelsau-Steinbach mit Trächtigkeitsgarantie angebotene Jungkuh den Tageshöchstpreis.

Beim Fleckvieh wurden die fünf Jungbullen für durchschnittlich 1820 Euro verkauft. An der Spitze rangierte ein Malhaxl-Sohn aus der Zucht von Josef Göggerle aus Rainau-Dalkingen der den Tageshöchstpreis von 2100 Euro erlöste.

Die 36 aufgetriebenen Jungkühe waren von hervorragender Qualität. Neben dem sehr hohen Durchschnittsgemelk wussten sie bis auf wenige Ausnahmen auch hinsichtlich ihrer Exterieureigenschaften zu überzeugen. Angeführt wurde die Kollektion von einer Jungkuh aus der Passerpaarung Vaustria und Waterberg vom Betrieb Wirth aus Hermaringen, die 30,8 Kilo Milch leistete und durch viel Kaliber und ein fest ansitzendes Euter überzeugte. Sie erlöste 2000 Euro. Den gleichen Preis konnte Peter Weckert aus Neuenstein-Löschenhirschbach für seine an zweiter Stelle rangierte Iner-Tochter verbuchen. Diese Jungkuh leistete stolze 36 Kilo Milch und stand der Erstplatzierten in der äußeren Erscheinung kaum nach.

Den Tageshöchstpreis von 2060 Euro erlöste eine enorm körperhafte Robi-Tochter mit einem Gemelk von 31,5 Kilo Milch, die von Familie Funk aus Gantenwald zum Verkauf vorgestellt wurde. Bei reger Nachfrage ergab sich ein Durchschnittspreis von 1603 Euro.

Die 49 angebotenen Kuhkälber mussten preislich gegenüber den vorangegangenen Auktionen etwas Federn lassen, hier lag die Preisspanne zwischen 2 und 4,50 Euro netto je Kilo Lebendgewicht.

Rasant verlief dagegen die Versteigerung der 259 im Mittel 79 Kilo schweren Bullenkälber. Hier lag die Preisspanne zwischen 4 und 6,61 Euro netto je Kilo Lebendgewicht, wobei 70 Prozent der Tiere über 5,50 Euro netto je Kilo Lebendgewicht erlösten.Info Die nächsten Auktionen in Ilshofen finden morgen (Kälber Fleckvieh) sowie am Donnerstag, 23. Februar (Großvieh und Kälber Holsteins und Fleckvieh), statt.


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Autor: PM | 07.02.2012

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