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Fast 7500 Besucher mehr im Freibad Langenburg

Warmes Wasser hat dem Freibad Langenburg einen warmen Regen beschert. Weil das Bad jetzt beheizt ist, ist die Zahl der Besucher in diesem Jahr erheblich angestiegen. Das Defizit wird daher geringer ausfallen.

ERWIN ZOLL | 0 Meinungen

Am 17. Juni hat in der Stadt über der Jagst eine neue Ära begonnen. Seit dem Anschluss des Freibads an das Blockheizkraftwerk des Wellnessparks Roseneck steht im Bad bei jedem Wetter 25 bis 28 Grad warmes Wasser zur Verfügung. Das ist nicht ohne Folge geblieben, wie Bademeister Arnd Bezold jetzt dem Gemeinderat berichtete. Statt an 102 Tagen wie im Jahr 2010 war das Bad heuer an 134 Tagen geöffnet. Vom 21. Mai bis zum 3. Oktober wurden 29 552 Besucher gezählt, das sind 7474 Besucher mehr als 2010 - und dies, obwohl das Wetter die Entwicklung nicht gerade begünstigt hat. Bürgermeister Wolfgang Class schätzt sogar, dass ohne die Heizung 10 000 Besucher weniger in das Freibad gekommen wären.

Wie Arnd Bezold beobachtet hat, hat das Langenburger Bad vor allem zu einer Zeit, als andere Bäder in der Region bereits geschlossen hatten, Besucher aus einem weiten Umkreis angezogen - aus Dinkelsbühl, Rothenburg, Weikersheim, Öhringen, Schwäbisch Hall oder Mainhardt, und sogar aus Heilbronn oder Mannheim fanden sich Badegäste ein.

Zu dieser enormen Resonanz hat sicher eine Werbeaktion beigetragen, bei der Anfang September der Eintritt ein Wochenende lang frei war. Presse und Rundfunk berichteten über die Aktion.

Stadtkämmerer Florian Dollmann kann nun damit rechnen, dass sich das Defizit, das das Bad Jahr für Jahr verursacht, deutlich verringert. 80 000 Euro hat die Stadt im vergangenen Jahr draufgelegt, für dieses Jahr rechnet Bürgermeister Class mit einer Größenordnung von 60 000 bis 65 000 Euro.

Zu dieser günstigen Entwicklung haben auch die Freibadfreunde beigetragen, die viele Dienste an der Kasse übernommen und der Stadt damit erhebliche Kosten erspart haben.

Der Gemeinderat hat beschlossen, die Eintrittspreise für das Freibad zu erhöhen (siehe gesonderten Bericht).

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