Wir haben es in der Hand

Über die koronare Herzkrankheit, die häufigste Erkrankung des Herzens, sprachen die beiden Kardiologen Professor Dr. Alexander Bauer und Dr. Andreas Faure am Dienstagabend im voll besetzen HT-Forum.

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  • Sie informierten im voll besetzten HT-Forum: die Kardiologen Professor Dr. Alexander Bauer (links) und Dr. Andreas Faure. Foto: Wolfgang Rupp 1/2
    Sie informierten im voll besetzten HT-Forum: die Kardiologen Professor Dr. Alexander Bauer (links) und Dr. Andreas Faure. Foto: Wolfgang Rupp
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Die KHK, die koronare Herzkrankheit, ist besonders tückisch, weil sie die Menschen in einem schleichenden Prozess befällt. Oft über Jahrzehnte hinweg bilden sich Ablagerungen in den Gefäßen, die den Blutstrom beeinträchtigen. Irgendwann ist die Durchblutung des Herzens so behindert, dass die Beschwerden nicht mehr verdrängt werden können, dann ist es oft aber auch schon zu spät, ist eine Herzschwäche ausgebildet oder droht gar der Infarkt.

Weil die KHK so gefährlich ist, steht sie im Mittelpunkt der von der Deutschen Herzstiftung initiierten bundesweiten Herzwochen, die immer im November stattfinden. In Crailsheim informierten Dr. Andreas Faure, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie und Professor Dr. Alexander Bauer, Chefarzt für Innere Medizin und Kardiologie am Crailsheimer Kreiskrankenhaus, auf Einladung der AOK, der Herzstiftung und des Klinikums darüber, wie der Volkskrankheit KHK begegnet werden kann.

Volkskrankheit deshalb, weil jährlich annähernd 700 000 Menschen wegen der KHK ins Krankenhaus müssen. Volkskrankheit, weil die Wahrscheinlichkeit, im Laufe des Lebens eine koronare Herzerkrankung zu entwickeln, bei Männern bei nahezu 50 Prozent liegt (bei Frauen sind es immerhin noch mehr als 30 Prozent). KHK ist kein Schicksal, betonten die beiden Mediziner im HT-Forum, die Erkrankung habe zu 80 bis 90 Prozent mit unserem ungesunden Lebensstil zu tun. Zu viele Kalorien, zu viel Fett, zu viel Zucker, zu viel Stress, zu wenig Bewegung - und dann noch das Rauchen. Das ist selbst für einen so leistungsstarken Muskel wie das Herz irgendwann zu viel.

Also haben wir es selbst in der Hand, ob wir irgendwann mit der koronaren Herzkrankheit zu kämpfen haben oder nicht, lautet die Botschaft der beiden Mediziner. Wer sich mehr bewegt und weniger und gesünder isst und nicht raucht, der hat schon viel erreicht.

Info Mehr Informationen gibt es unter www.herzstiftung.de

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