Wichtige Erkenntnisse des Zensus im Überblick

Es ging bei der Volkszählung nicht ausschließlich um die Bevölkerungszahl, sondern auch um die Ermittlung vieler weiterer Kennzahlen, etwa zur Gesellschaftsstruktur.

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In Crailsheim sind 49,3 Prozent der Erwerbspersonen im produzierenden Gewerbe beschäftigt. Auf Landkreisebene liegt der Wert bei 41, bundesweit nur bei 29,4 Prozent. Unterdurchschnittlich vertreten sind in Crailsheim (9,4 Prozent) und im Kreis (10,9 Prozent) hingegen Bewohner mit Hochschulabschluss (bundesweit 15,1 Prozent).

Die Zahl der Ausländer ist in den HT-Gemeinden ebenfalls vergleichsweise gering. In Fichtenau zum Beispiel machen Menschen ohne deutschen Pass nur zwei Prozent der Bevölkerung aus, bundesweit sind es 7,7 und landesweit 10,8 Prozent. In Crailsheim liegt der Wert bei 7,6 Prozent. Dort ist indes der Bevölkerungsanteil mit Migrationshintergrund exorbitant hoch: 38,8 Prozent (Land: 25,2 Prozent, Bund: 18,9 Prozent).

Nirgendwo im HT-Land ist der Anteil der Katholiken so hoch wie in Stimpfach (52,5 Prozent) und Fichtenau (50,2 Prozent). Den höchsten Anteil an Einwohnern evangelischer Konfession hat indes Kreßberg mit 70,2 Prozent.

Auch Gebäude wurden erfasst. In Crailsheim gibt es 7726 Gebäude mit Wohnraum. Diese beherbergen 15 521 Wohnungen. Dass nur 5,7 Prozent der Gebäude vor 1919 gebaut wurden, spiegelt die Zerstörung im zweiten Weltkrieg wider (bundesweit liegt der Wert bei 14 Prozent). Die höchste Leerstandsquote im HT-Land hat Langenburg (8,8 Prozent der Wohnungen), die geringste Satteldorf (3,9 Prozent). Der Anteil des selbst genutzten Wohnraums ist in Kreßberg besonders hoch (73,3 Prozent gegenüber einem Bundesschnitt von 43,2 Prozent). sebu

Hohenlohe schrumpft moderat
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