Wasserstichorgel und Tuba

Der Hohenloher Kultursommer bietet am kommenden Wochenende vier Konzerte. Das Spektrum reicht von Weltmusik bis zum Bratschenquartett.

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Das Ensemble Liquid Soul tritt am Sonntag auf der Großcomburg in Hall auf.

Den Auftakt macht am Samstag, 14. Juli, das Duo "Pas de Deux" mit Asjy Valcic, Cello, und Klaus Paier, Akkordeon. Es spielt ab 19 Uhr im Zehntkeller in Dörzbach-Hohebach argentinischen Tango und jazzige Töne - vornehmlich Eigenkompositionen von Klaus Paier.

"Tausend Kraniche" ist Titel eines Konzerts am Sonntag, 15. Juli, ab 17 Uhr auf der Schwäbisch Haller Großcomburg. Achtung: Dieses Konzert wurde von der Kleincomburg auf die Großcomburg verlegt.

In Japan lernten Gert Anklam, Beate Gatscha und Uli Moritz 2010 die Koto-Spielerin und Sängerin Karin Nakagawa kennen. 2011 wollten sie gemeinsam auf Tournee gehen. Damals ereignete sich die Katastrophe von Fukushima. Karin Nakagawa erzählte den Musikern eine japanische Legende: Derjenige, der tausend Papier-Kraniche faltet, erhält von den Göttern einen Wunsch erfüllt. Der Kranich gilt als Symbol des Glücks und der Hoffnung. Deshalb faltete die Japanerin in jeder freien Minute Papier-Kraniche, um sie nach den Konzerten an das Publikum zu verschenken. Auch beim Hohenloher Kultursommer wird es um diesen Hintergrund gehen. Klanglich wird es ein weltmusikalisches Aufeinandertreffen von Perkussionsinstrumenten mit der vom Ensemble selbst entwickelten Wasserstichorgel, mit Saxophonen, aber auch asiatischen Instrumenten.

Das Melton-Tuba-Quartett spielt am Sonntag, 15. Juli, ab 17 Uhr im Pfedelbacher Schlosshof Bearbeitungen von bekannten Kompositionen. Bei regnerischem Wetter in der evangelischen Kirche.

Bratschen im Quartett erklingen am Sonntag, 15. Juli, ab 17 Uhr im Rittersaal des Kirchberger Schlosses. Vor 300 Jahren, als die Violen die bestimmende Streichergruppe waren, wäre ein Konzert mit vier Violen normal gewesen. Heute ist eine solche Besetzung ungewöhnlich. Das Tertis-Viola-Ensemble besteht aus Bratschern der Münchner Philharmoniker. Es spielt unter anderem Telemanns Konzert für vier Violen in C-Dur. Karten gibt es bei den Vorverkaufsstellen und unter Telefon (07940) 18-348.

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