Von Bienen und Mieten – und Motocross auf der Jagstwiese

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Franz Köberle (CDU) schlug vor, das Projekt Stadtbiene auf den Stadtwald auszuweiten. An sonnigen Stellen des Crailsheimer Stadtwalds, auf den Wildäsungsflächen, könnte die Wiesenblumenmischung ausgebracht werden, die inzwischen auf vielen Crailsheimer Flächen und in manchen Gärten blüht. Außerdem wollte Köberle wissen, ob etwas an dem Gerücht dran ist, dass bei Dankoltsweiler ein Wolf gesichtet wurde. Der Verwaltung sei dazu nichts bekannt, hieß es.

Roland Klie (SPD) fragte nach, ob die Verwaltung schon darüber nachgedacht habe, einen Mietspiegel für Crailsheim erstellen zu lassen. Die Stadt Schwäbisch Gmünd erstelle beispielsweise gerade einen. „Wir haben uns im Rahmen der Sozialmiete schon einmal mit diesem Thema beschäftigt“, antwortete Baubürgermeister Herbert Holl. Allerdings sei der Aufwand bei der Erstellung eines Mietspiegels sehr groß. „Letztlich ist es auch eine Frage der Stadtgröße“, so Holl. Weiterhin wollte Klie wissen, ob damit zu rechnen sei, dass die geplanten Maßnahmen in der Gartenstraße noch in diesem  Jahr umgesetzt werden. Das konnte Holl nicht zusagen. Es müssten noch Abstimmungen mit dem Klinikum Crailsheim erfolgen und auch beim Thema Bushaltestelle gebe es noch Klärungsbedarf.

Uwe Berger (CDU) dankte der Stadtverwaltung, dass der Verbindungsweg vom Sportplatz zum Kreckelberg am Volksfest freigegeben war. Der Oberbürger konnte sich über das Lob nur halbherzig freuen. „Es gab schon Beschwerden wegen der neuen Regelung. Man kann es nicht allen recht machen“, sagte Rudolf Michl.

Peter Gansky (BLC) schlug vor, den Volksfest-Umzug zu entschleunigen. „Die großen Wagen sollten Zwischenstopps einlegen, da kommt man ja kaum mit.“ Das sah Michl anders: „Oft ist das Gegenteil der Fall: Der Umzug ist zu langsam und steht zu viel.“ Das Tempo sei schwer zu steuern.

Dennis Arendt (SPD) interessierte sich für die Volksfest-Folgen. „Was passiert mit den Ausweichparkflächen? Da können wir die Motocrossfahrer drüber schicken“, merkte er an. Baubürgermeister Holl erinnerte daran, dass es in den Tagen vor dem Fest viel geregnet hätte und der Boden dadurch aufgeweicht war. Der Bauhof habe aus diesem Grund Hackschnitzel ausgelegt. Die Flächen würden nun wieder hergerichtet.

Gernot Mitsch (SPD) fragte: „Wie funktioniert die Vermarktung von Bauland in Crailsheim?“ Potenzielle Investoren für Geschosswohnungsbau hätten moniert, dass die Vergabepraxis nicht transparent sei. „Es gab schon für einzelne Grundstücke mehrere Interessenten, aber ich hatte nicht den Eindruck, dass es hier einen Wettbewerb gab“, sagte Herbert Holl dazu.

Werner Ehrmann-Krauß (SPD) wollte wissen, wann die Verkehrsschau am Kreisel in der Goldbacher Straße stattfindet und ob hier über eine Geschwindigkeitsbegrenzung nachgedacht werde. Einen Termin konnte OB Michl nicht nennen, das Thema stehe aber auf der Agenda.

Helga Hartleitner (SPD) sprach einen weiteren Dauerbrenner an: Die Umsiedlung des Reit- und Fahrvereins Crailsheim (RFC) nach Tiefenbach. „Wie ist hier der Stand?“ Neuigkeiten gebe es nicht, da das Finanzierungskonzept noch nicht vorliege, so Herbert Holl.  

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