Kunsthandwerkermarkt: Unikat sucht (und findet) Liebhaber

Astrid Hackenbeck organisiert im wasserschloss Erkenbrechtshausen bereits zum fünften Mal ein ganz besonderes Stück Genuss. Gäste kommen diesmal sogar von noch weiter her.

|
Vorherige Inhalte
  • Momentaufnahme: Der Steinmetz und Bildhauer Georg Grieb aus Weikersheim hinter seinen steinernen Tauben, die zwar nicht gurren, aber trotzdem faszinieren. 1/3
    Momentaufnahme: Der Steinmetz und Bildhauer Georg Grieb aus Weikersheim hinter seinen steinernen Tauben, die zwar nicht gurren, aber trotzdem faszinieren. Foto: 
  • Ein Blick von der Galerie in den Ausstellungsraum im Wasserschloss Erkenbrechtshausen. Das Angebot ist erneut ausgesucht exquisit. 2/3
    Ein Blick von der Galerie in den Ausstellungsraum im Wasserschloss Erkenbrechtshausen. Das Angebot ist erneut ausgesucht exquisit. Foto: 
  • Im Schlosshof: Atlas trägt die Last der Welt. 3/3
    Im Schlosshof: Atlas trägt die Last der Welt. Foto: 
Nächste Inhalte

Kunsthandwerkermärkte gibt es zwar nicht gerade wie Sand am Meer, aber Varianten wie die im Wasserschloss in Erkenbrechtshausen findet man nicht so leichthin in der Szene. Das liegt nicht zuletzt an der Veranstalterin. Astrid Hackenbeck legt einen ausgesprochen strengen und eng gezogenen Maßstab an, wenn sie zu „ihrem“ Markt für Kunsthandwerk einlädt.

Im Crailsheimer Teilort jenseits der A 6 heißt es mittlerweile seit 2013 zum fünften Mal „Unikat sucht Liebhaber“, wobei das „Unikat“ auf die Veranstaltung an sich gemünzt werden darf. „Nur Qualität setzt sich durch“, ist die „Macherin“ Hackenbeck überzeugt. Deshalb baut sie voll auf Professionalität und zudem auf ein ansprechendes Ambiente.

„Wunderbare Autodidakten“

Das findet sie in Erkenbrechtshausen allemal. Denn in Haus- und Schlossherr Steffen Knödler hat sie einen kongenialen Partner, der vom Konzept genauso überzeugt ist wie die Organisatorin. Nicht-professionelles Handwerk wird nur zugelassen, wenn es ungemein kreativ und ausgefallen ist. Denn, so Hackenbeck: „Es gibt auch wunderbare Autodidakten.“ Auch die indes sind gefordert, ihre Stände niveauvoll zu gestalten und zu dekorieren.

So haben denn die Augen vieles, um sich satt zu sehen an all diesen Preziosen, die tatsächlich Unikate sind. Massenware sucht man hier vergebens. Alles ist handgefertigt und wird in zeitgemäßem Design präsentiert. Alle Jahre wechseln zuem ein paar der Aussteller, so dass sich von daher keine Routine bei den Besuchern einstellt, die – quasi als zeitigen Vorgeschmack auf den Advent – gewissermaßen aus dem Vollen schöpfen können. Übrigens auch bei Speis und Trank, die genauso exquisit ausgesucht sind.

Die Gäste in Erkenbrechtshausen genießen derweil die späte Sonne im Schlosshof, streunen interessiert durch die Ausstellungsräume, lassen sich beraten, treffen sich auf ein Schwätzchen oder freuen sich schlicht über einen schönen Herbstabend.

Profitiert hat die Veranstaltung heuer nicht zuletzt von einer euphorischen Ankündigung im Magazin „Landlust“, so dass diesmal auch von weither „Liebhaber“ angereist waren. Da spielte es auch keine Rolle, dass ganz edle Stücke durchaus im höheren Preissegment angesiedelt waren. Auf ein Neues also 2018!

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Den Metzgerei-Chef schwer belastet

Eine frühere Filialleiterin, die 300.000 Euro veruntreut haben soll, bricht ihr Schweigen vor Gericht  – und berichtet von angeblicher Schwarzarbeit nebst Schwarzgeld und merkwürdigen Warenlieferungen. weiter lesen