Streuobstwiese statt Parkplätze

Nachdem die Pläne für die Parkplätze der Stiftung „Haus der Bauern“ an der Hohenloher Straße in Kirchberg vom Tisch sind, soll auf dem ehemaligen Gelände des Schloss-Küchengartens nun ein ökologisches Modellprojekt entstehen.

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Projektkoordinator Hartmut Volk von der Bauernschule Hohenlohe, Allianz-Hauptvertreter Matthias Mahr und Yasmin Huwermann, Leiterin der Jugendhilfeeinrichtung „jugenial“, beim Auftakt der Pflanzaktion „60 Bäume für die Zukunft“ im ehemaligen Schloss-Küchengarten in Kirchberg (von rechts).  Foto: 

Nachdem die Pläne für die Parkplätze der Stiftung „Haus der Bauern“ an der Hohenloher Straße in Kirchberg vom Tisch sind, soll auf dem ehemaligen Gelände des Schloss-Küchengartens nun ein ökologisches Modellprojekt entstehen: Zum Auftakt wurde auf dem inzwischen biologisch-dynamisch bewirtschafteten und Demeter-zertifizierten Areal  eine Streuobstwiese mit alten regionalen Hochstammsorten angelegt.

Das Obstbaumprojekt der Stiftung „Haus der Bauern“ wird gefördert mit Mitteln der in Ludwigsburg ansässigen Umweltstiftung „NatureLife-International“ und der Allianz-Versicherung Deutschland, die gemeinsam das Projekt „Allianz – Bäume für die Zukunft“ initiiert haben. Die Bemühung um Nachhaltigkeit und Vorsorge – ob privat oder in der Landschaft – vereint die beiden Projektpartner.

Innerhalb von zwei Jahren sollen dazu an 50 Standorten in ganz Deutschland Streuobstwiesen mit jeweils rund 60 Bäumen angelegt werden, berichtet Hartmut Volk, der als Studienleiter der ebenfalls im Schloss ansässigen Bauernschule Hohenlohe die praktische Betreuung der Kirchberger Anlage übernommen hat. Bei der Pflanzaktion am Schlossberg wurde er tatkräftig unterstützt von Jugendlichen und Mitarbeitern der Jugendhilfe-Organisation „jugenial“, die seit Oktober ebenfalls ihre Arbeit im Kirchberger Schloss aufgenommen hat.

Geplant sei, die Entwicklung und Pflege des Grundstücks in Kirchberg mit weiteren pädagogischen und auch generationsübergreifenden Aktionen und Workshops zu begleiten, und die Menschen „für das traditionsreiche und ökologisch überaus wertvolle Kulturlandschaftselement Streuobstwiese zu sensibilisieren und zu begeistern“, so der Projektkoordinator. pm

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