Sternsinger für Flüchtlinge

Der Jahreswechsel steht vor der Tür - und mit ihm auch wieder die Sternsinger. Sie wollen auf das Schicksal von Flüchtlingen aufmerksam machen.

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"Die Sternsinger kommen!", heißt es Anfang des Jahres auch in den Pfarrgemeinden des Dekanats Schwäbisch Hall. Mit dem Kreidezeichen "20*C+M+B+14" bringen die Mädchen und Jungen in den Gewändern der Heiligen Drei Könige den Segen zu den Menschen und sammeln für Not leidende Kinder in aller Welt. Die diesjährige Sternsingeraktion steht unter dem Leitwort "Segen bringen, Segen sein. Hoffnung für Flüchtlingskinder in Malawi und weltweit!".

Am Beispiel Malawis soll auf das Schicksal von Flüchtlingen aufmerksam gemacht werden. Malawi ist eines der Länder in Afrika, die politisch vergleichsweise stabil sind. Dadurch ist es zu einer Anlaufstelle geworden für Tausende Flüchtlinge aus verschiedenen afrikanischen Regionen wie beispielsweise dem Kongo oder Ruanda. Für die Menschen bedeutet das Leben im Flüchtlingslager zwar Sicherheit vor Krieg und Gewalt, aber der Flüchtlingsstatus erlaubt es ihnen nicht, das Lager zu verlassen. Darum sitzen Tausende dort fest ohne Perspektive für die Zukunft und ohne Möglichkeit, das Trauma der Flucht zu überwinden und ein neues Leben anzufangen.

Nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) waren im vergangenen Jahr weltweit 45,2 Millionen Menschen auf der Flucht - 46 Prozent davon Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Ob in Afrika, Asien oder Lateinamerika: Die Sternsinger helfen Flüchtlingskindern in zahlreichen Ländern.

Bei der Aktion zum Jahresbeginn 2013 kamen bundesweit 43,7 Millionen Euro zusammen.

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