Statt Kastanie gibt's jetzt Birken

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  • Die "Birkenbühne" ist Mittelpunkt des neuen Dorfplatzes in Altenmünster, findet Stadtrat Jens Zielosko. 1/2
    Die "Birkenbühne" ist Mittelpunkt des neuen Dorfplatzes in Altenmünster, findet Stadtrat Jens Zielosko. Foto: 
  • Diese Verkehrsinsel in der Gaildorfer Straße nehmen Autofahrer kaum wahr. Vor Kurzem schrammte ein Auto über die Insel und walzte das Verkehrsschild platt. 2/2
    Diese Verkehrsinsel in der Gaildorfer Straße nehmen Autofahrer kaum wahr. Vor Kurzem schrammte ein Auto über die Insel und walzte das Verkehrsschild platt. Foto: 
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Was gibt es Neues in Altenmünster – von der Birkenbühne mal abgesehen, die sozusagen holzduftender Mittelpunkt des Altenmünsterer Dorffests im Sommer war? „Am Platz vor der Kirche gab es die große Kastanie, unter der wir früher gefeiert haben“, sagt Zielosko. Weil der Platz zu eng geworden ist, feiert die Dorfgemeinschaft nun auf dem freien Platz, an dem die Alte Dorfstraße in die Kirchstraße mündet – dem neuen Dorfplatz eben mit der Birkenbühne, der nicht bebaut werden soll.

Wobei diese Bühne wirklich die Schau ist – und willkommene Slalom-Rennstrecke für die Kinder. Denn sie umschließt vier Birken, die die Kinder auf dem Podest umrennen können – der Bauhof hat da mal wieder ganze Arbeit geleistet. „Die Birken stehen im Quadrat. Ob sie so angepflanzt worden sind oder nicht, ist die Frage. Aber in jedem Fall stehen sie perfekt für eine Bühne“, sagte sich der Altenmünsterer Stadtrat Jens Zielosko, der die Bühne allerdings gerade als Sitzbank in der Abendsonne nutzt.

Dorfgemeinschaft als Verein?

Apropos Dorfgemeinschaft, die das Dorffest stemmt und sich auch sonst regelmäßig trifft: Hier arbeiten die fünf Vereine des Stadtteils, die Schule, der Pfarrer und andere Engagierte mit. Sie alle sollen so bald wie möglich Mitglieder der Dorfgemeinschaft  werden. Wenn es nach Zielosko geht, soll so bald wie möglich ein eingetragener Verein gegründet werden. „Altenmünster ist ja mehr als nur das Dorffest.“

Ein erstes sichtbares Zeichen gibt es auch schon dafür: Auf dem alten Feuerwehrmagazin auf dem neuen Dorfplatz steht bereits der Schriftzug „Dorfgemeinschaft“. Es kann also losgehen. „Wir wollen die Dorfgemeinschaft auf die Zukunft hin ausrichten“, sagt Zielosko. Da ist ein Verein in vielerlei Hinsicht der bessere Weg.“ Denn immerhin erwartet der Stadtteil mit den neuen Bauplätzen viele junge Familien, „und die kann man mit einem Verein vielleicht besser erreichen.“ Die Auswertung einer kleinen Umfrage, die beim Dorffest gemacht wurde, bestätige dies eindeutig, sagt der Stadtrat, „erfreulicherweise“.

Und apropos neue Baugebiete: Die werden kommen, das ist klar. Allerdings dauert es noch ein bisschen. „Bis jetzt ging es nur um das „ob“ und die Abgrenzung. Jetzt muss erst noch der städtebauliche Entwurf gemacht werden“, sagt Zielosko. Und auch erst dann ist klar, wie viele Bauplätze es schlussendlich gibt. Allerdings: Mehrgeschossige Wohnungen sind nötig und auch gewünscht. „Allerdings nicht direkt im Anschluss an die bestehende Bebauung, aus städtebaulichen Gründen und aus Rücksicht auf die seitherigen Anwohner.“

Von den neuen Wohnungen und Häusern verspricht sich der Stadtrat einen kleinen Schub für Altenmünster. „Die Kinderzahlen werden zunehmen“, meint er und freut sich, dass der neue Kindergarten mitsamt Mensa wächst und gedeiht. Zielosko steht vor dem Rohbau. „Wenn die Außenanlagen gemacht sind, wird sich das Gebäude schön in den Hang einfügen.“

Verkehrsinsel: eher Falle als Hilfe

Und dann kommt Zielosko zu einem weiteren wichtigen Anliegen: eine Verkehrsinsel, die als „Querungshilfe“ gedacht ist. „Aber sie stellt für die Fußgänger und Fahrradfahrer eher eine Querungsfalle dar“, sagt der Stadtrat, der dort selbst schon einmal eine sehr gefährliche Situation erlebt hat. Es dreht sich um die Verkehrs­insel über die Gaildorfer Straße, und zwar auf der Höhe der Abzweigung zu den Stadtwerken und zur Musikschule. „Viele Schüler laufen da“, sagt Zielosko. „Leider nehmen Autos die Verkehrsinsel nicht wahr. Hier müsste dringend ein Zebrastreifen hin.“ Und er zeigt ein Bild, aufgenommen Ende Juli: Offenbar hat ein Autofahrer die Insel übersehen und ist frontal darübergeschrammt. „Wenn da ein Kind gestanden hätte. . .“

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