Stadt Crailsheim ist Energie-Kommune - Auszeichnung aus Berlin

Die Agentur für Erneuerbare Energien in Berlin hat Crailsheim als Energie-Kommune ausgezeichnet. Gewürdigt werden damit die Klimaschutzbemühungen der Stadt und ihrer Stadtwerke.

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Deutschlands größtes Sonnenwärme-Heizwerk im Crailsheimer Konversionsgebiet ist das Ziel von Delegationen aus aller Welt.  Foto: 

Die solarthermische Anlage der Stadtwerke in den "Hirtenwiesen", Deutschlands größtes Sonnenwärme-Heizwerk, machts möglich: Schon seit Jahren hat die Stadt einen Platz an der Sonne. In der Solarbundesliga spielt sie immer ganz oben mit, die Anlage im Konversionsgebiet ist von der Bundesregierung als Leuchtturmprojekt anerkannt und nun gibts auch noch eine Auszeichnung aus der Bundeshauptstadt.

Sie kommt von der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) und die zeichnet jeden Monat eine Energie-Kommune aus. Jetzt darf sich auch die Große Kreisstadt so nennen. Gewürdigt werden mit der Auszeichnung, so die AEE in einer Pressemitteilung, die Bemühungen der Stadt auf dem Feld des Klimaschutzes. Insbesondere die solarthermische Anlage der Stadtwerke, die mit Sonnenenergie Wasser erwärmt und so den Verzicht auf die Verbrennung von 200.000 Liter Heizöl ermöglicht, hat es der AEE angetan.

"Die Energiewende ist keine abstrakte Kehrtwende der Bundespolitik, sondern ein neuer Gestaltungsraum für die Kommunalpolitik", begründet Oberbürgermeister Rudolf Michl das Engagement der Stadt und ergänzt: "Auf kommunaler Ebene kann der Ausbau der regenerativen Energien zusammen mit den Menschen passieren."

Crailsheim nutze die kommunalen Planungsmöglichkeiten beim Ausbau der Erneuerbaren Energien auf vielfältige Weise: innovative Wärmekonzepte für Neubaugebiete, Quartierskonzepte zur Energieeffizienz und der Nutzung der Erneuerbaren Energien, Feldversuche zur energetischen Flurbereinigung oder die Ausweisung von Flächen zur Nutzung von Windenergie.

Die Stadtwerke Crailsheim sind Bauherr und Betreiber der solarthermischen Anlage auf dem ehemaligen Militärgelände im Westen der Stadt. Mittlerweile versorgen 7500 Quadratmeter Kollektorfläche die Haushalte und die öffentlichen Einrichtungen im Sommer mit Sonnenwärme. Über das Jahr gesehen kann die Anlage etwa 50 Prozent der benötigten Wärme leisten. "Neubaugebiete bieten Kommunen die Möglichkeit, eine regenerative Wärmeversorgung gemeinschaftlich umzusetzen", sagt Oberbürgermeister Michl. Da es bei Quartieren schwierig sei, die Interessen der vielen Bewohner unter einen Hut zu bringen, sei das Projekt "Hirtenwiesen II" eine gute Möglichkeit, die Vorzüge der Wärmenetze in der Praxis zu demonstrieren.

Überzeugungsarbeit

Die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) leistet Überzeugungsarbeit für die Energiewende. Ihre Aufgabe ist es, über die Chancen und Vorteile einer Energieversorgung auf Basis Erneuerbarer Energien aufzuklären - vom Klimaschutz über eine sichere Energieversorgung bis hin zur regionalen Wertschöpfung. Die AEE wird getragen von Unternehmen und Verbänden der Erneuerbaren Energien.

PM

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