Sport in der Scheune

Die Europäische Union und das Land fördern ein Projekt in Frankenhardt: Den Umbau eines ehemaligen Fahrsilo-Gebäudes zur Sportscheune. Hier soll es verschiedene Angebote für Jung und Alt geben.

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    Ein Fahrsilo wird zur Sportstätte: Im Frankenhardter Teilort Stetten baut Trainerin Simone Hemming eine Sportscheune. Foto: 
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    Ein Fahrsilo wird zur Sportstätte: Im Frankenhardter Teilort Stetten baut Trainerin Simone Hemming eine Sportscheune. Foto: 
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Am Anfang war es eine verrückte Idee: Pilates-Trainerin Simone Hemming lud ihre Gymnastikgruppe zum letzten Training vor der Sommerpause auf die Wiese hinter ihrem Haus ein – mit Blick auf Wald und Wiesen. Das Training unter freiem Himmel begeisterte die Kursteilnehmerinnen. „Hier sollten wir öfter trainieren“, sagten sie.

Der Wunsch setzte sich in Simone Hemming fest – und nahm Gestalt an. Sie begann Pläne für einen Trainingsraum zu schmieden – und schließlich zu zeichnen. Inzwischen gibt es ein fertiges Konzept: Aus der 220 Quadratmeter großen Scheune, die heute als Lagerhalle für landwirtschaftliche Maschinen dient, soll eine Sportscheune mit drei unterschiedlich großen Trainingsräumen, Umkleide- und Sanitärräumen werden. Hier will die Diplom-Betriebswirtin, die vor zwölf Jahren ihre sportliche Leidenschaft zum Nebenberuf machte, Sport- und Gesundheitskurse für verschiedene Altersgruppen anbieten. Und mehr noch: Auch andere Tanz oder Sportgruppen können die Räume mieten. „Ich stelle mir ein buntes Miteinander vor: Vom Bauchtanz für Kinder bis zum Entspannungskurs für gestresste Manager ist hier Platz für vieles“, sagt Hemming. Das Konzept überzeugte die Leader-Aktionsgruppe Jagstregion, die 30 Prozent der Umbaukosten trägt.

"Innen ganz neues Leben"

„Mein Vater hat den Aussiedlerhof in den Sechzigerjahren gebaut“, erzählt Ehemann Alexander Hemming. Die Landwirtschaft spielt heute nur noch eine kleine Rolle. „Ich bewirtschafte noch vier Hektar. Das sehe ich als Ausgleich zu meinem Beruf“, sagt der 45-Jährige. Außerdem gibt es noch Pensionspferde. „Bei der Scheune stellte sich die Frage: Abriss oder Sanierung?“, erklärt Alexander Hemming. „Jetzt bekommt sie außen eine neue Bretterverschalung, mit der sie ihren Charakter behält – und innen ein ganz neues Leben.“

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