Seit 25 Jahren unterstützt die "Weißrusslandhilfe" hilfsbedürftige Menschen

Anlässlich ihres Jubiläums hat der geistige Vater der "Weißrusslandhilfe", der ehemalige HT-Redaktionsleiter Wolfgang Rupp, ein Buch vorgelegt, in dem er die bisherige Tätigkeit der Hilfsaktion beschreibt.

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Eines der eindrucksvollen Fotos aus Weißrussland von Wolfgang Rupp. Archivfoto: Rupp  Foto: 

Bereits der Titel des Buches, "Brücke der Herzen", transportiert seine Botschaft. Es geht um mehr als Nahrungsmittelpakete, medizinische Geräte und Medikamente. So wichtig diese auch sind, ist es dem Buchautor doch auch ein großes Anliegen, auf die Grundlage der so erfolgreichen Hilfsaktion zu verweisen: auf das Mitgefühl derjenigen, die spenden, auf die Herzenswärme derer, die bis heute die "Weißrusslandhilfe" mit Rat und Tat betreiben.

Geistiger Vater der Hilfe für die Ärmsten der Armen im fernen Weißrussland ist Wolfgang Rupp, der als Redaktionsleiter des HOHENLOHER TAGBLATTS 1990 eine Spendenaktion der Zeitung für vom Hungertod bedrohte Menschen in Russland ins Leben gerufen hat.

Rupp lässt in einem einleitenden Kapitel 25 Jahre "Russlandhilfe" Revue passieren und setzt dann ganz auf die Kraft seiner Worte, die er damals, jeweils nach der Rückkehr von Hilfstransporten, in Artikeln fürs HT gefunden hat. Er hat aus der Vielzahl seiner Artikel Texte ausgewählt, die die gesamte Zeitspanne von 1990 bis 2015 umfassen und die ihm besonders wichtig sind. Sei es, weil in ihnen Meilensteine der Hilfsaktion beschrieben werden oder über besonders dramatische Umstände der Transporte berichtet wird. Den Lesern erschließt sich wie in einer Art Zeitraffer die Geschichte der Hilfsaktion, sie können sozusagen hautnah miterleben, was die Helfer in Weißrussland an Höhen und Tiefen erleben durften, beziehungsweise erleiden mussten.

Rupp hat sich entschieden, seine Texte nicht zu überarbeiten. Und so kann der Leser ganz direkt Freud und Leid des Autors nachempfinden, er schlüpft beim Lesen sozusagen in die Haut des Autors, ist mit dabei, wenn er etwa im Juni 1991 über das einsame Leben und den einsamen Tod der 90-jährigen Maria schreibt. Das geht unter die Haut, das lässt verstehen, warum der Autor und all die Menschen, die ihn in 25 Jahren begleitet haben, nicht anders können als zu helfen.

Wer solche Bilder gesehen hat wie Wolfgang Rupp, wer Szenen in Krankenhäusern in Gomel und in vergessenen Dörfern in der Umgebung der Stadt erlebt hat wie er, der muss ein Brückenbauer zwischen Staaten und Völkern werden, der muss notleidenden Menschen helfen, auch wenn sie ihm fremd sind, der muss, mit allem, was er hat, weiterbauen an der Brücke der Herzen.

Und so gehört "Rentner" Rupp noch heute zu den treibenden Kräften im Verein "Weißrusslandhilfe Crailsheim", begleitet noch immer Transporte nach Gomel, wo er in den vergangenen Jahren viele Freundschaften geschlossen hat, wo ihm Menschen bis heute mit Tränen in den Augen für all die Hilfe danken, die sie in den vergangenen 25 Jahren vom Verein in Crailsheim und dessen zahlreichen Unterstützern erfahren durften.

Buch zum Jubiläum ist im HT-Shop erhältlich

"Brücke der Herzen" lautet der Titel des Buches von Wolfgang Rupp mit bewegenden Texten und beeindruckenden Bildern, das der Verein "Weißrusslandhilfe Crailsheim" zum 25-jährigen Bestehen der Aktion herausgegeben hat. Es ist im HT-Shop in Crailsheim erhältlich.

Spenden können auf folgende Konten des Vereins eingezahlt werden:

Sparkasse Schwäbisch Hall
IBAN: DE40 6225 0030 0000 2228 88
BIC: SOLADES1SHA

VR-Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim
IBAN: DE48 6229 0110 0016 6990 09
BIC: GENODES1SHA

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