Schüler schlagen dem OB ein Denkmal vor

Mit den Widerstandskämpfern Hans Scholl und Eugen Grimminger beschäftigte sich die Geschichts-AG der Kaufmännischen Schule.

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Lukas Maurer und Noah Feinauer überreichten Oberbürgermeister Rudolf Michl eine Mappe mit Argumenten für ein Denkmal.  Foto: 

Kürzlich besuchten zwei Schüler und Lehrer der Schule den Crailsheimer Oberbürgermeister Rudolf Michl und berichteten ihm von der Idee, ein Denkmal zu Ehren von Hans Scholl und Eugen Grimminger errichten zu lassen.

Im Rahmen einer freiwilligen Geschichts-AG befassten sich zwölf Schüler der Kaufmännischen Schule in Crailsheim sechs Monate lang mit den Persönlichkeiten Hans Scholl und Eugen Grimminger.

Scholl war Mitglied der Widerstandsgruppe "Weiße Rose", die 1942 gegründet wurde. Zu den Sympathisanten der "Weißen Rose" gehörte auch Eugen Grimminger, der die Gruppe finanziell unterstützte. Beide Persönlichkeiten wurden in Crailsheim geboren und waren daher Thema der Schüler. Durch die Geschichte von Hans Scholl und Eugen Grimminger kamen die Schüler auf die Idee, ein Denkmal für die beiden in Crailsheim errichten zu lassen, um an ihr Wirken und an ihren Geburtsort zu erinnern. Diesen Vorschlag trug die Geschichts-AG, vertreten durch die AG-Leiterinnen Karin Durst und Sabine Friedrich und die beiden Schüler Lukas Maurer und Noah Feinauer Rudolf Michl vor.

Sie händigten dem Oberbürgermeister zudem eine Mappe aus, in der die Schüler Argumente für ein solches Denkmal, mögliche Standorte und deren Stärken und Schwächen aufführten. Die Schüler wünschen sich ein Denkmal an einem wahrnehmbaren Platz im Stadtkern, das gut sichtbar und auffällig ist. "Hans Scholl ist ein gutes Vorbild", wie der Schüler Noah Feinauer sagte.

Die Gruppe wurde von Hannes Hartleitner, Dekan i. R. Peter Pfitzenmaier und Christiane Pappenscheller-Simon begleitet. Als Vertreter der Initiative "Erinnerung und Verantwortung" stehen sie hinter dem Anliegen.

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