Rudolf Michl wirbt für Kennzeichen CR

Die Wiedereinführung des alten Crailsheimer Autokennzeichens CR würde dem Kreis nicht schaden, der Stadt aber nützen. Das schreibt Oberbürgermeister Rudolf Michl in einem Brief ans Landratsamt.

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Eine neue Verordnung erlaubt es: Neues Schild mit altem Kennzeichen.  Foto: 

Die Wiedereinführung des alten Kennzeichens CR (für den Altkreis Crailsheim) anstelle des seit 1973 gültigen SHA (für Schwäbisch Hall) würde den Landkreis nicht beeinträchtigen, aber die Stadt unterstützen, schreibt Michl in seinem Brief. Michl beruft sich auf eine neue Verordnung, die seit Donnerstag gültig ist. Am 20. November soll der Kreistag entscheiden. In anderen Bundesländern sei dies auch kein Problem, meint Michl.

In der Sitzung des Gemeinderats hatte Stadt- und Kreisrat Jens Zielosko (CDU) auf negative Äußerungen hingewiesen, die er im Kreistag vernommen habe. Deshalb regte er an, der Gemeinderat möge eine Resolution zugunsten der Wiedereinführung verabschieden. Dagegen meinte UGL-Stadt- und Kreisrat Peter Gansky, das Kennzeichen CR könne das Zusammengehörigkeitgefühl im Kreis durchaus "schmälern. "Das Identitätsmerkmal des Landkreises ist das SHA", sagte er auf Nachfrage. Die Crailsheimer SPD-Gemeinde- und Kreisrätin Helga Hartleitner stimmt für das Kennzeichen, "weil viele es wollen". Priorität genieße das Thema aus ihrer Sicht aber nicht.

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Kommentare

17.11.2012 15:08 Uhr

Leere Parole

auch von Gansky. Dass er sich nicht schämt, mit sowas haussieren zu gehen.

http://www.facebook.com/crja2013?ref=stream

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13.11.2012 21:28 Uhr

Antwort auf „Rudolf Michel .................”

Ein OB, der alle Chancen nutzen will, um seine Stadt besser zu vermarkten. Was spricht dagegen. Das muss ja von ihm erwartet werden. Und von einem Landkreis muss erwartet werden, dass er seine Städte und Gemeinden dabei unterstützt, wie das Landrat Pavel im Ostalbkreis auch macht. „Er sieht dadurch in keiner Weise das Kreisbewusstsein tangiert“, erklärt seine Pressesprecherin Susanne Dietterle. In den letzten Jahren habe sich zwischen den verschiedenen Städten im Landkreis eine gute politische Kultur durchgesetzt, in der jeder auch die Interessen der anderen wahrnehme, zum Beispiel beim Ausbau der Bundesstraße B 29. „Da gibt es keinen Grund, Schwäbisch-Gmünd das GD-Kennzeichen nicht zu gönnen. Das tut keinem weh.“ so Landrat Pavel.

So muss die Einstellung im Kreistag unseres Landkreises sein. Und nicht diese sinnlose Borniertheit.

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06.11.2012 19:52 Uhr

Und was spricht bitteschön dagegen?!?

Was in aller Welt spricht denn gegen die Wiedereinführung?
Das Argument, es "gebe Wichtigeres" ist das Totschlagargument gegen fast alles politische Handeln und entwertet sich somit selbst...
Die Landkreisverwaltung muß ja davon überhaupt nicht berührt werden! Und so groß war - glaube ich - die Identifizierung der Crailsheimer mit dem Kreis Schwäbisch Hall ohnehin nie... ;-)

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06.11.2012 07:59 Uhr

Rudolf Michel .................

Für solch einen Schwachsinn gibt sich der Ob her -
für wirklich wichtiges in der Stadt ist er nicht fähig das in die Wege zu leiten.

Auch die Anhängsel von der SPD sollten sich fragen ob es nichts wichtigeres gibt zu erledigen.

Fragt man sich :
wem gehören die Prägestellen für die KFZ Kennzeichen

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