Ratlosigkeit nach dem raschen Aus

Die Gründe für die Schließung des „Buddha“ sind unklar. Ebenso, was mit den Räumlichkeiten passiert.

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Die Gaststätte befand sich im Erdgeschoss des Stoll von Gáti-Gebäudes.  Foto: 

Für viele Freunde japaninischer Küche ist es eine böse Überraschung: Bereits seit Ende Juli ist das Sushi-Restaurant „Buddha“ im Erdgeschoss des „Stoll von Gáti“-Geschäftsgebäudes in der Haller Straße geschlossen. Die Gründe für das unvermittelte Aus liegen im Dunkeln, da Geschäftsführer Wu Bai Ling für Rückfragen nicht erreichbar ist. Ungewissheit herrscht auch bei „Stoll von Gáti“, dem Eigentümer des Gebäudes: Zur Zukunft der Räumlichkeiten könnten keine Auskünfte erteilt werden, heißt es aus dem Unternehmen. Frühestens in vier Wochen könne Näheres gesagt werden: „Wir sind nur der Vermieter. Wir stehen im Moment genauso ratlos da wie alle Lieferanten.“

Rege Diskussion

Ratlos sind auch die Kunden, die auf Facebook rege über die plötzliche Schließung diskutieren: „Ich finde es unverschämt, dass mir am 29.07.2017 noch ein Gutschein verkauft wurde ohne Hinweis, dass das Restaurant einen Tag später schon schließt. Außerdem hatte man ohne die Vorankündigung keine Möglichkeit seine eigenen Gutscheine einzulösen“, klagt eine Besucherin. Die 29-jährige Crailsheimerin berichtete dem HOHENLOHER TAGBLATT, dass sie im August zweimal über Facebook mit dem Restaurant Kontakt aufgenommen habe, um zu erfahren, ob es dauerhaft geschlossen bleibe. Obwohl die Nachrichten offensichtlich gelesen wurden, warte sie bis heute auf eine Antwort.

In anderen Kommentaren klingen mögliche Ursachen für die Schließung an:  „Schade ... gute Idee ... teilweise miserabel umgesetzt (Koordination und Service) ... und leider auch über Monate nichts dazugelernt oder verbessert“, heißt es etwa. Doch es gibt auch bedauernde Stimmen: „Echt Schade war immer sehr gutes Essen, wenn auch manchmal leicht verpeilte Bedienung und Service“, schreibt ein Besucher.

Das „Buddha“-Restaurant hatte erst im letzten Oktober eröffnet. Geschäftsführer Wu, der jahrelange Erfahrung als Gastronom in der Stuttgarter Region gesammelt hatte, wollte sich mit seinem modernen und minimalistischen Konzept von anderen asiatischen Restaurants abheben.

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