Mitarbeiter der Stadt Crailsheim in den Ruhestand verabschiedet

Einmal jährlich treffen sich die Ehemaligen der Stadtverwaltung Crailsheim beim nachmittäglichen Kaffee. Städtische Mitarbeiter werden dabei offiziell in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

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Bei der offiziellen Verabschiedung im Crailsheimer Rathaussaal: (hinten von links) Peter Riedmüller, Oberbürgermeister Rudolf Michl, Walter Beiser, Roland Genthner und Personalrat Lothar Schulz, (vorne von links) Magdalene Kollek, Manfred Weiß, Gerlinde Diehm, Ursula Weiß, Brigitte Losert und Anneliese Doderer.  Foto: 

Die offizielle Verabschiedung der im Kalenderjahr ausscheidenden städtischen Mitarbeiter findet traditionell als Auftakt des jährlichen Rentnertreffs im November statt. Dieser wird vom Personalrat der Stadtverwaltung organisiert. Mit dem Abschied erfolgt damit zeitgleich die Einladung, regelmäßig zum Ehemaligenkreis dazuzustoßen. Unmittelbare Tuchfühlung zu den anderen Rentnern und Pensionären ist damit gleich im Anschluss an den amtlichen Akt garantiert.

Neun Verabschiedungen standen vergangene Woche im Ratssaal an. Bereits zum 1. Februar verabschiedete sich Roland Genthner aus dem aktiven Dienst. Seit 1. April 1969 war er Mitarbeiter der Stadt und hat einige Stationen durchlaufen. Zuerst war er bei der städtischen Müllentsorgung und auf dem Auffüllplatz tätig. Ab 1979 wurde er als Klärwärter eingesetzt. Am 1. Oktober 1995 wechselte er zum Baubetriebshof, Abteilung Grünwesen. Pflichtbewusstsein, korrektes Arbeiten und Spaß zeichneten ihn aus.

Walter Beiser trat am 24. Mai 1976 in den städtischen Dienst ein. Er war Vorarbeiter der Gerätewarte bei der Feuerwehr, Schwerbehindertenvertreter und ist auch nach seinem offiziellen Ausscheiden im April weiterhin stundenweise in der Atemwerkstatt eingesetzt. Neben seinem exzellenten fachlichen Wissen zeichnet sich Walter Beiser durch seine Loyalität und seine sozialen Kompetenzen aus.

Er ist vielen als ehemaliger Marktorganisator bekannt: Ab dem 1. August 1982 war Peter Riedmüller bei der Stadt beschäftigt. Hier absolvierte der Großhandelskaufmann seine Ausbildung im mittleren Verwaltungsdienst. Unter anderem war er als stellvertretender Leiter des Sozialamtes, als Sachgebietsleiter der Pressestelle und zuletzt als Sachbearbeiter im Ordnungsamt eingesetzt. Vor allem seine Gabe, die richtigen Worte für seine Mitmenschen zu finden, war geschätzt.

Anneliese Doderer war seit 1. Januar 1989 als Reinemachefrau in der Jahnhalle und der Realschule, später nur noch in der Realschule am Karlsberg in Teilzeit tätig. Ein Jahr zuvor, am 1. Januar 1988, nahm Brigitte Losert ihre Tätigkeit als Reinemachefrau an der Realschule auf. Beide sind gelernte Damenschneiderinnen und erledigten ihre Aufgaben stets sorgfältig und engagiert.

Nicht in der Schule, sondern im Rathaus erledigte Gerlinde Diehm ihre Aufgaben als Reinemachefrau. Seit 1. Mai 1996 arbeitete sie in Teilzeit. Die unregelmäßigen Arbeitszeiten im Bereich des Oberbürgermeisters sorgten dafür, dass sie oft um so manchen Mitarbeiter herumputzen musste. Stets nahm sie diese Beeinträchtigung mit Humor. Als Reinemachefrau war Magdalene Kollek seit 15. April 1991 eingesetzt. Sie arbeitete in der Kinderkrippe Kreuzberg. Ihre Kollegen beschreiben sie als liebenswerte Mitarbeiterin, die ihre Arbeit stets gerne erledigte.

Für das Ehepaar Ursula und Manfred Weiß steht Ende des Jahres der Abschied aus dem Berufsleben an. Manfred Weiß ist seit 15. September 1993 Mitarbeiter der Stadt. Er war zunächst Arbeiter im Baubetriebshof und dann von 1997 bis 2001 Hausmeister der Astrid-Lindgren-Schule. Im Herbst 2001 wurde er dann Hausmeister an der Realschule am Karlsberg und der Kistenwiesenhalle. In der Halle erhielt er Unterstützung durch seine Frau, die dort, ebenfalls ab Herbst 2001, als Reinemachefrau tätig war. Beide versahen ihren Dienst äußerst pflichtbewusst und zuverlässig.

"Ich hoffe, Sie können Ihren wohlverdienten Ruhestand lange und bei bester Gesundheit genießen", sagte Oberbürgermeister Rudolf Michl. Er bedankte sich bei seinen Ehemaligen für die geleistete Arbeit. Beste Wünsche übermittelte auch Lothar Schulz im Namen des Personalrates.

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