Mehrere Lehrer verlassen das Crailsheimer Gymnasium ASG zum Schuljahresende

Eine ganze Reihe von Lehrerinnen und Lehrern hat das Albert-Schweitzer-Gymnasium zum Schuljahresende verlassen - während einige ihre Tätigkeit an anderer Stelle fortsetzen, gehen andere in den Ruhestand.

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Nach dem erfolgreichen Abschluss der Prüfung zum Zweiten Staatsexamen verlassen drei der vier Referendarinnen das Albert-Schweitzer-Gymnasium (ASG): Sarah Bittmann, Nicole Schreider und Sarah Geringer. Ihnen dankte Schulleiter Günter Koch für ihr Engagement, ihre Zuverlässigkeit, ihre abwechslungsreiche Unterrichtsarbeit und nicht zuletzt für ihre Aufgeschlossenheit. Dabei unterstrich er, dass dies gerade auch in der Phase der Prüfungen keineswegs selbstverständlich sei. Für ihre berufliche und persönliche Zukunft wünschten Schulleitung und Kollegium alles Gute. Ramona Lang, die vierte Referendarin, setzt ihre Arbeit am ASG fort und unterrichtet hier künftig die Fächer Englisch und Latein.

Immer wieder trennen muss sich die Schule auch von Vertretungslehrern. Beatriz Betz, Regina Böhme und Florentine Münch kamen am ASG als pädagogische Feuerwehr zum Einsatz. Für ihr motiviertes und engagiertes Arbeiten bedankten sich Kollegium und Schulleiter.

Zweieinhalb Jahre arbeitete Silke Krautter an der Schule. Zunächst als Referendarin, dann als Vertretungslehrerin. Sie unterrichtete die Fächer Deutsch und Geschichte, war bei Schülern und Kollegen gleichermaßen beliebt und engagierte sich in großem Umfang auch außerunterrichtlich. "Wir lassen Sie nur sehr ungern gehen", resümierte Schulleiter Koch.

Zum zweiten Mal verlassen Musiklehrerin Annette Fleck und Mathematiklehrer Wolfgang Heinrich die Schule. Fleck war bereit, sich nach der Pensionierung für eine Schwangerschaftsvertretung reaktivieren zu lassen. Heinrich sprang für einen Engpass im Fach Mathematik in die Bresche. In der Hoffnung, dass beide nun einen unbeschwerten Ruhestand genießen dürfen, bedankten sich Schulleitung und Kollegium für den Einsatz.

Die Fächer Deutsch und Geschichte unterrichtete Angela Wiegand für sieben Schuljahre am ASG. Sie wechselt zu Beginn des kommenden Schuljahres nach Gerabronn. Auch ihr dankten Schulleitung und Kollegium für ihre Arbeit und wünschten eine gute Zukunft.

Fünf Schuljahre engagierte sich Cornelia Kuhn mit ihren Fächern Englisch und Geschichte am ASG. Dabei ging ihr Engagement deutlich über das Fachliche hinaus. Sowohl durch die Begleitung schwieriger Schüler wie auch durch die Erarbeitung eines Theaterstücks für die Crailsheimer Jugend- und Kulturwoche zeigte Kuhn, wie wichtig die Arbeit über den Unterricht hinaus ist. Private Gründe sind für ihren Wechsel nach Bietigheim-Bissingen ausschlaggebend. "Wenn ich mich an meiner künftigen Schule nur halb so wohl fühle wie am ASG, bin ich glücklich", gestand die scheidende Kollegin.

Mit Uli Feige verlässt ein echter "Oldie" das ASG. Seit 1980 unterrichtete er Englisch und Erdkunde und beeindruckte immer wieder durch seine hervorragenden Kenntnisse der englischen Sprache und Kultur. Aber Feige hatte und hat noch viele Fähigkeiten, die er in den Dienst der Schule stellte. Er gestaltete für viele Jahre den Jahresbericht des ASG und war einer der ersten, die vor mehr als 30 Jahren bereits wirklich etwas mit einem Computer anfangen konnten. Daneben wirkte er als Sänger und Schauspieler bei verschiedenen Opernprojekten mit. Auch für die Pressearbeit zeigte er sich viele Jahre verantwortlich.

Brigitte König, von Schülern und Kollegen auch liebevoll "Königin" genannt, wurde als letzte offiziell in den Status einer Pensionärin versetzt. 38 Jahre unterrichtete sie am ASG. Ihre Fächer waren Deutsch, Erdkunde und seit Einführung des Faches auch Wirtschaft. Darüber hinaus aber war ihr Wirkungsradius riesig. Als Abteilungsleiterin nahm sie verschiedenste Koordinierungsaufgaben wahr, leistete einen wichtigen Beitrag zum Bereich Schulentwicklung und beriet die Schüler der Oberstufe in allen wichtigen Fragen. Im außerunterrichtlichen Bereich engagierte sie sich von Anfang an für den Schüleraustausch mit Bilgoraj, dies ist ihr bis heute ein wichtiges Anliegen. Besonders große Verdienste hat sie sich bei der Betreuung der Tischtennis-Mädchen bei den Ausscheidungsturnieren im Rahmen des Wettbewerbs "Jugend trainiert für Olympia" erworben. "Die nationalen und internationalen Erfolge des ASG bei diesen Turnieren werden immer mit ihrem Namen in Verbindung gebracht", sagte Schulleiter Koch anerkennend.

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