Mehr Geld für den Stadtbus

Die Geschichte des Crailsheimer Stadtbus ist erfolgreich, das finanzielle Defizit dennoch hoch. Die Stadt erhöht nun den Zuschuss für den Betrieb.

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Der Crailsheimer Stadtbus fährt seit 2005 - und hat heute fast doppelt so viele Fahrgäste wie 2006.  Foto: 

Seit 2005 gibt es den von der Firma Röhler betriebenen Stadtbus in Crailsheim. In diesem Zeitraum ist die Zahl seiner Nutzer kontinuierlich gestiegen. Ähnlich verhält es sich mit dem finanziellen Zuschuss der Stadt. 2006 lag die Förderung bei rund 90 000 Euro, 2013 bei 165 000 Euro. "Das Defizit hat sich 2013 gegenüber den Vorjahren weiter erhöht. Auch die Vorausschau auf die Jahre 2014/15 zeigt diese Tendenz", schreibt die Stadtverwaltung in einer Sitzungsvorlage für die Stadträte. Der vom Unternehmen Röhler getragene Abmangel könne nicht unbegrenzt sein.

Von 2015 an also zahlt die Stadt einen Sockelbetrag von 70 000 statt bisher 64 000 Euro im Jahr. Der Rest der Förderung entfällt auf einen variablen Zuschuss zum "Horaffen-Tarif", der bisher bei 101000 Euro gedeckelt war. Diese Deckelung fällt künftig weg. Die Stadt geht von Mehrkosten in Höhe von rund 31 000 Euro aus. Damit wird jeder Fahrgast mit 18 Cent gefördert (2013: 16 Cent). Das sei, so die Verwaltung, im Vergleich mit anderen Städten immer noch sehr günstig.

Derzeit ist eine Ausweitung der bestehenden Linie 53 im Gespräch. Allerdings rechnet die Verwaltung vor: Die Einführung eines Halbstundentakts für einen weiteren Teilort würde rund 145 000 Euro kosten - und müsste von der Stadt bezahlt werden.

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