Kleinkind durch Hundebiss schwer im Gesicht verletzt – PETA fordert Hundeführerschein

Nachweis kann schwere Unfälle verhindern und ermöglicht Hunden ein tiergerechteres Leben. Was haltet ihr von der Einführung eines Hundeführerscheins in Baden-Württemberg?

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PETA fordert Einführung eines Hundeführerscheins  Foto: 

Ein zwei Jahre alter Junge ist von einem Hund schwer verletzt worden. Das Kleinkind war mit seinen Eltern bei einer Geburtstagsfeier in einem Garten. Der fünfjährige Mischling biss den Jungen am Samstag gegen 17.50 Uhr ins Gesicht und verletzte ihn damit schwer. Der Zweijährige kam mit einem Rettungshubschrauber in ein Spezialkrankenhaus. Die Crailsheimer Polizei und die Kirchberger Polizeihundeführerstaffel haben die Ermittlungen aufgenommen.

Angesichts dieses Vorfalls fordert die Tierrechtsorganisation PETA die Einführung eines sogenannten Hundeführerscheins in Baden-Württemberg: Dieser kann sicherstellen, dass Hundehalter sachkundig mit ihrem Tier umgehen und die Signale ihres Vierbeiners richtig deuten. Eine funktionierende Kommunikation zwischen Hund und Halter ist unerlässlich, um Beißvorfälle zu verhindern. Zudem vermittelt das Training Kenntnisse über die Anforderungen der Hundehaltung, die für ein tiergerechtes Leben der Hunde unerlässlich sind.

Der Hundeführerschein sieht vor, dass künftige Halter bereits vor Aufnahme eines Hundes einen Theoriekurs absolvieren, bei dem sie das notwendige Fachwissen über eine tiergerechte Haltung und Aspekte wie Kommunikation und Bedürfnisse von Hunden erwerben. Anschließend an den theoretischen Kurs folgt für Halter und Hund ein gemeinsames obligatorisches Praxisseminar in einer Hundeschule.

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Kommentare

25.07.2017 12:27 Uhr

Hundebiss

PETA versucht mit allen möglichen Mitteln den Menschen Vorgaben zu machen. Ich habe nichts gegen einen Hundeführerschein auf freiwilliger Basis, denn auch ein solcher Führerschein kann solche Attacken nicht verhindern. Dann brauchen wir noch ein Katzenführerschein und womöglich ein Hamsterführerschein, denn alle Tiere können angreifen. Bei einem Kindergeburtstag schließt man den Hund einfach weg. Besser für die Feiernden und besser für den Hund. Ein jedes Tier kann ein Kleinkind ernsthaft verletzen, also hier war man einfach nicht vorsichtig genug.

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