Kleiner, aber dennoch fein

Auch in diesem Jahr hat die Bürgergemeinschaft Roter Buck ihr Straßenfest ausgerichtet. Gefeiert wurde in gewohnter Weise, doch nur einen Tag lang statt zwei.

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Hildegard Schmidt und Vorsitzender Norbert Oelke(rechts) blicken zufrieden über die Festgesellschaft.  Foto: 

Noch vor wenigen Wochen stand das Straßenfest der Bürgergemeinschaft auf der Kippe. Zu wenig Helfer ließen sich mobilisieren, um das Fest wie gewohnt zwei Tage lang zu stemmen.

„Feiern wollen alle, aber schaffen will keiner“, fasste Hildegard Schmidt schulterzuckend zusammen. Sie gehört schon seit Jahrzehnten zur Bürgergemeinschaft und engagiert sich das ganze Jahr über für ihren Stadtteil. Ihr Mann war Gründungsmitglied, und der Verein nimmt einen großen Platz in ihrem Leben ein. Deshalb gehörte Hildegard Schmidt beim Straßenfest selbstverständlich zum Helferkreis, auch wenn sie keines der roten T-Shirts trug, an denen man die Helfer erkannte.

Für ihr unermüdliches Engagement wurde sie am Samstag auch vom Vorsitzenden Norbert Oelke mit einem Geschenk geehrt. Oelke hat das Amt seit einigen Wochen inne und hofft, durch sein Engagement auch andere zu motivieren. „Die Erfahrung zeigt, dass sich immer Leute finden, wenn man einen Vorstand hat, deshalb habe ich mich bereiterklärt.“ Er freut sich, dass es doch gelungen ist, das Fest ein weiteres Mal zu feiern. „Das ist doch der Sinn unseres Vereins. Wir wollen gemeinnützig sein, Kulturelles anbieten und Feste ausrichten“, fasste er zusammen.

Tatsächlich waren am Samstagabend die Bierbänke auf der Wolfgangstraße gut gefüllt, nachdem das Fest am Nachmittag wohl wegen des heißen Wetters nur langsam begann. Es wurde zur Musik ein wenig geschunkelt, und die meisten Lose der traditionellen Tombola wurden verkauft.

Petronella Woder und Freundin Veronica Dimu hatten insgesamt 30 Lose gekauft und sahnten ordentlich ab. Auf ihrem Tisch war Geburtstags-Stimmung und sie freuten sich: „Wir sind echt zufrieden, es sind lauter gute Gewinne.“ Die Bürgergemeinschaft zeigte sich zufrieden mit der 37. Auflage des Festes. Hoffentlich finden sich genug Helfer, um das Traditionsfest zu erhalten, bis in drei Jahren Jubiläum gefeiert werden kann.

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