Jungle-Beat-Festival: Affenstark durch die Nacht

In Saurach waren am Samstag elektronische Klänge zu hören. Beim Jungle-Beat-Festival haben 16 Künstler zusammen mit etwa 2000 Musikfreunden gefeiert - und das mehr als zwölf Stunden lang.

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Ausgelassene Festival-Besucher bekennen sich: "I love Electro".

Das große Zirkuszelt ist schon von weitem zu sehen. Die Wiesen um den Hof von Familie Fundis in Saurach stehen voller Autos. In Richtung des Festivalgeländes haben sich Besucher mit ihren Zelten niedergelassen. "Es zelten an die 200 Leute hier. Viele sind am Freitag angereist und haben schon einen Tag vorher gefeiert", sagt Mitveranstalter Manuel Kochendörfer.

Die vielen bunten Lichter und die hölzerne Dekoration auf dem ganzen Gelände vermitteln sofort das bekannte Sommer-Dschungel-Gefühl. Man erkennt einiges aus dem letzten Jahr wieder, entdeckt aber auch viel Neues.

Am Eingang freuen sich die Besucher über ein dunkelgrünes Festival-Stoffbändchen. Auf Facebook hatten die Organisatoren eine Umfrage gestartet, innerhalb einer halben Stunde sprachen sich mehr als 100 Fans für die Bändchen aus.

Der Jägermeister-Stand lädt mit gemütlichen Sofas und einem Fotoautomaten zum spaßigen Verweilen ein. Außerdem haben die Veranstalter eine neue Bühne, die an den "Beat Trailer" anschließt, errichtet. "Der Aufbau in diesem Jahr war nicht einfach", stellt Manuel Kochendörfer fest, "der viele Regen hat es uns nicht leicht gemacht."

Auch am Samstagnachmittag ist die Anspannung groß. Als der Regen kommt, tut das der Stimmung aber keinen Abbruch. Die Feiernden stellen sich einfach im Zelt unter. Und als dann das Gröbste vorbei ist, kann die Party weitergehen. Durch die Feuchtigkeit gibt es jedoch einige Kurzschlüsse. "Wir haben fitte Leute, die das Problem im Handumdrehen behoben haben", so der Veranstalter.

Etwa 150 Helfer haben dazu beigetragen, dass das Festival wieder ein Erfolg wurde. Die Jungs des Beat Bus-Vereins starteten die Vorbereitungen des Festivals vor etwa einem halben Jahr. Patrick Frese aus Rot am See war beim ersten Mal schon dabei: "Letztes Jahr war es schon gut, aber heute war es noch besser." Viele der Besucher sind neu bei der Veranstaltung. "Ich habe mir das Festival nicht so groß vorgestellt", meint Fabian Schmidt aus Erlangen, "das Zirkuszelt ist klasse."

Die Musikfreunde loben die Liebe zum Detail. Auch das Festival-Maskottchen, Gorilla Soul, tanzt von Bühne zu Bühne und bringt gute Laune mit. Als der Abend zu Ende geht, ist im Affenhaus-Zelt immer noch jede Menge los. DJ "Tinush" heizt den Tanzenden mächtig ein. Und das gefällt den Feiernden, denn erst nach der vierten Zugabe werden die Rufe etwas leiser.

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