INS VISIER GENOMMEN: Auf Kreisel müssen Keiler folgen

Typisch deutsch: Die EU hustet - und in den hiesigen Amtsstuben bricht unter den Bürokraten sofort die Grippe aus. Via Verkehrsministerium hat der EU-Bannstrahl nunmehr die Kreisel und ihr mehr oder weniger schönes Zierrat in der Mitte getroffen.

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Harald Zigan zum Thema KREISVERKEHR h.zigan@swp.de

Typisch deutsch: Die EU hustet - und in den hiesigen Amtsstuben bricht unter den Bürokraten sofort die Grippe aus. Via Verkehrsministerium hat der EU-Bannstrahl nunmehr die Kreisel und ihr mehr oder weniger schönes Zierrat in der Mitte getroffen.

Die Beamten treibt offenbar die tiefe Sorge um Leib und Leben der motorisierten Verkehrsteilnehmer um, wenn sie vom rechten Weg abkommen und auf einer solchen Verkehrsinsel stranden.

Aber halt, liebe Amtsträger aus Brüssel und Stuttgart, Ihr habt die Sache mit der Sicherheit noch lange nicht zu Ende gedacht. Denn wo bleibt zum Beispiel die EU-Verordnung zur Beseitigung sämtlicher Bäume entlang von Straßen? Derlei stabiles Gewächs, das weiß man ja schließlich schon seit Jahrzehnten, stellt beim Kontakt mit Autoblech eine massive Gefahr dar. Völlig klar, das künftig auch Rehe, Keiler & Co. in strenge Sicherungsverwahrung zu nehmen sind, weil sie es partout nicht lassen können, Autos zu rammen.

Und wenn die Landesregierung nicht weiß, wohin mit dem Strom aus den vielen neuen Windmühlen im Lande: Straßenheizungen sind die perfekte Lösung für alle winterlichen Gefahren. . .

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