Hoffest in Alexandersreut: Einen Einblick in das Bauernleben

Großen Anklang fand trotz Regenwetters das Hoffest der Familie Ludwig. Kunsthandwerk und Gewerbestände ergänzten das kulinarische Angebot.

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  • Der Blooz, wie ihn Christa und Martin Ludwig hier zeigen, war beim Hoffest eine zu Recht gefragte Spezialität. 1/2
    Der Blooz, wie ihn Christa und Martin Ludwig hier zeigen, war beim Hoffest eine zu Recht gefragte Spezialität. Foto: 
  • Fleißigen und geschickten Klöpplerinnen konnten die Besucher im Festzelt über die Schulter schauen. Fotos: Ralf Snurawa 2/2
    Fleißigen und geschickten Klöpplerinnen konnten die Besucher im Festzelt über die Schulter schauen. Fotos: Ralf Snurawa Foto: 
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Im letzten Jahr sind sie mit über 2000 Gästen fast schon überrannt worden. Da war das Wetter aber besser. Doch schon zum morgendlichen Gottesdienst in der alten Scheune, in der 250 Sitzmölichkeiten vorhanden waren, habe es gestern an Platz gemangelt, stellte Bäuerin Christa Ludwig fest.

Entstanden ist das Hoffest letztes Jahr aus einem ursprünglich geplanten Flohmarkt. Der konnte nicht stattfinden, und so wurde ein Hoffest mit Handwerkermarkt und kleiner Gewerbeschau daraus.

Dass dieses Jahr beides wie auch der Streichelzoo und die ausgestellten alten Traktoren nicht so stark nachgefragt wurden, war natürlich auf das Regenwetter zurückzuführen. Dafür wurde eben die Kälber im Kuhstall gestreichelt und beim Klöppeln im Zelt zugeschaut. Kräuterpasten, Liköre, Besen, Bürsten und Wollkleidung fanden trotzdem ihre Abnehmer, genauso wie der Blooz aus dem Hofladen.

Es gehe in erster Linie darum, so Christa Ludwig, mit dem Hoffest den Menschen zu zeigen, wie die Rinder heute gehalten werden und wo überhaupt das Essen herkommt. Die Familie wolle zeigen, dass Landwirtschaft nicht nur mit Skandalen zu tun habe.

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