Gottesdienst erinnert an Opfer von Gewalt

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Das Thema Flüchtlinge steht im Zentrum eines Gottesdienstes am Volkstrauertag. Morgen wird Pfarrerin Heike Bosien vom Dienst für Mission, Ökumene und Entwicklung die Andacht um 9.30 Uhr in der Martinskirche Roßfeld mit Pfarrer Bruno Münch gestalten.

Bosien ist Mitglied der Kammer für weltweite Ökumene bei der evangelischen Kirche in Deutschland. Von der presbyterianischen Kirche in Ghana wird Pastor Roger Wegurik beim Gottesdienst zu Gast sein.

Die Zahl der Flüchtlinge weltweit hat aktuell den höchsten Stand seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges erreicht. Im Juni 2014 waren es 51 Millionen Männer, Frauen und Kinder, die aufgrund von Gewalt ihre Heimat verlassen haben. 33 Millionen von ihnen sind im eigenen Land als Binnenflüchtlinge auf der Flucht, allein in Syrien sind es 6,5 Millionen.

Von Abraham wird in der Bibel erzählt, dass er vor einer Hungersnot in Kanaan mit seiner Frau nach Ägypten flieht und dort aufgenommen wird. Das spätere Volk Israel flieht aus der Sklaverei und macht sich auf den Weg ins gelobte Land.

Der Volkstrauertag, der am morgigen Sonntag in ganz Deutschland begangen wird, erinnert an Menschen, die Opfer von Gewalt wurden, und an jene Menschen, die anderen Heimat schenken und sie willkommen heißen.

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