Fischsterben: Experte übt Kritik am Krisenmanagement des Landkreises

Ein vom Regierungspräsidium Stuttgart entsandter Experte hat Vorwürfe gegen das Krisenmanagement des Landkreises nach dem Großbrand erhoben.

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Ein funktionierendes Krisenmanagement habe zu Beginn des Fischsterbens gefehlt, findet Diplom-Biologe Michael Pfeiffer, ein vom Regierungspräsidium Stuttgart entsandter Experte, in der Stuttgarter Zeitung. "In Schwäbisch Hall hat ein Krisenstab getagt, und die Leute vor Ort wussten nicht, was sie tun sollten", sagt Pfeiffer. "Offenbar gab es vor Ort niemanden, der die Situation einschätzen konnte, stattdessen wurde ein ganzer Tag verplempert." Wenn es nach Pfeiffer geht, hätten bereits am Montag, als das Ausmaß sichtbar wurde, so viele Fische und Flusslebewesen wie möglich gerettet werden müssen. Sein Urteil: "Das Ergebnis - 100 Prozent tote Fische im Kreis Hall - spricht für sich." Wie man genau Fische hätte schneller retten können, sagt Pfeiffer aber nicht. "Der hat nie mit mir gesprochen", so der Erste Landesbeamte Michael Knaus.

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