Familie Schulz hat sich ganz und gar der Weihnachtsbeleuchtung verschrieben

Sie stehen davor und kommen aus dem Staunen fast nicht mehr heraus. Es leuchtet in allen Farben, und es gibt unendlich zu entdecken. Für die Kleinsten ist klar: „In diesem Haus wohnt das Christkindle.“

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„Wir haben das einfach so für uns gemacht“, erinnern sich Diana und Timo Schulz an die Anfänge vor neun Jahren. Damals haben sie den Gartenzaun um ihr neues Haus im Lietenäckerring in Satteldorf zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit mit einer Lichterkette geschmückt. Das hat ihnen so gut gefallen, dass sie die Dekoration Jahr für Jahr vergrößert haben. Heute verzaubern Abertausende Lichter das große Haus und Grundstück der Familie Scholz.

Und auch gegenüber breitet sich ein wahres Lichtermeer aus, weshalb es nicht verwundert, dass jeden Abend (und auch schon morgens) Erwachsene in dieses Lichtermeer eintauchen und sich an dieser Pracht erfreuen.

Timo Schulz war von diesem Weihnachtsglanz „eigentlich schon immer“ begeistert und angetan, erzählt er. Schon als kleiner Bub stellte er in seinem Zimmer einen Christbaum auf, schmückte ihn mit Lametta, Lichterkette und Girlanden. Unterstützt wurde er dabei von seiner Mutter Carola, die für ihre Kreativität bekannt ist und diese Passion wohl an ihre Kinder weitergegeben hat. Zusammen mit Mann Roland wohnt sie im Haus gegenüber, das natürlich ebenfalls im hellen und bunten Weihnachtslichterglanz erstrahlt. So wie auch das Haus von Sohn Marco und dessen Frau Anja in der gleichen Siedlung.

Weihnachtsbeleuchtung im Wert eines Urlaubs

Es war die Mutter, die vor zwölf Jahren mit der offensichtlich ansteckenden Aktion begonnen hatte. Erst stellte sie einen Tannenbaum mit Rentieren in ihren Garten, dann wurden Büsche und Bäume mit Lichterketten verziert, dann kamen Kugeln und weitere Figuren dazu, dann wurde ausgetauscht, verändert und neu angeschafft. „Das hätte locker einen Urlaub gereicht“, schätzt Carola Schulz allein den Wert der in diesem Jahr getätigten Investionen.

„Frohes Fest“ leuchtet eine Schrift am Balkon des schmucken Hauses der Familie Diana und Timo Scholz, zu der die Kinder Julis (10), Benjamin (8) und Anica (5) gehören. „Ohne Hebebühne geht es nicht mehr“, beschreibt der Papa den Hausschmuckeinsatz, der bereits am 1. November beginnt, mit großem zeitlichen und auch finanziellen Aufwand verbunden ist. Doch darüber denkt die Familie Scholz wenig nach und noch weniger spricht sie darüber.

Ganz offensichtlich haben alle Familienmitglieder ihr helle Freude an der Vorbereitung und genießen anschließend das farbenprächtige Werk mit Lichterketten und Tannenbäumen, Sternen und Rentieren, Schneeflocken und Schlitten, einem Zug mit Wagen und (als neueste Anschaffung) mit Bonbonbäumen. „Da geht einem einfach das Herzele auf“, freut sich Mama Diana und blickt vom Wohnzimmer hinaus auf die bunte Pracht.

Immer wieder fahren Autos im Schritttempo vorbei, halten an der nächsten Ecke an und die Insassen steigen aus, um sich diese Bescherung der besonderen Art aus nächster Nähe und in aller Ruhe anzuschauen. Die farbenfrohe und in ihren Ausmaßen außergewöhnliche Dekoration zieht in diesen Tagen sehr viele Menschen an. „Die allermeisten sind sehr angetan und freuen sich einfach mit uns“, so die Erfahrung der Familie Scholz. „Hier wohnt das Christkindle“, hört man vor den beiden „Weihnachtshäusern“ immer wieder – von Kindern wie von Erwachsenen. Und das Heim des Christkindes wird unendlich oft fotografiert. Zu den Dauerbesuchern gehören Bewohner des Altenpflegeheimes, die teils schon am Morgen die Lichterpracht bewundern. Und weil sie so schön ist, auch nochmals am Abend.

Die Besucher kommen nicht nur aus Satteldorf und Umgebung, im letzten Jahr hielt sogar ein Doppeldeckerbus aus England an. Darsteller eines Musicals hatten beim Halt auf dem Rasthof Satteldorf von den Lichterhäusern gehört und statteten ihnen ganz spontan einen Besuch ab.

So teilen sich die Familien Scholz ihre Freude mit vielen anderen Menschen. Diese Freude wird auch dadurch nicht getrübt, „dass in dieser Zeit der Backofen nicht funktioniert“, wie der aufgeweckte Sohn Julis verrät. Und mit dem Glühweinkochen letzte Woche in der Garage hat es nicht geklappt „obwohl die modernen LED-Lampen im Verbrauch relativ sparsam sind“, wie der Papa hinzufügt.

Info Die beiden Häuser im Lietenäckerring in Satteldorf (von Crailsheim kommend im Kreisverkehr rechts und an der ersten Kreuzung erneut rechts abbiegen) sind bis zum 6. Januar täglich von 6.45 bis 8 Uhr sowie von 16 bis 22 Uhr beleuchtet.

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