Eine weite Reise zu den Lieblingsbands des Heavy Metal

Musik: Auf die stille Nacht vorm Christbaum folgt alljährlich die Dynamite Night in Ingersheim.

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Auch in diesem Jahr feierten in der Festhalle Ingersheim wieder zahlreiche Besucher zu den metallischen Klängen.

Klassische Bandshirts, schwarze Bikerjacken und aufgenähte Patches mit Logos sind an diesem Abend ein Muss. Mehr als 650 Heavy-Metal-Anhänger feiern zur Musik von vier Bands – und das, obwohl die Auftritte diesmal an einem Dienstag über die Bühne gingen, und nicht wie üblich, am Wochenende nach Weihnachten. „Die Besucherzahl steigt jedes Jahr weiter an“, sagt Marc Müller, einer der Veranstalter.

Nicht nur Heavy-Metal-Fans aus der näheren Umgebung waren anzutreffen. Manche von ihnen hatten eine weite Anreise hinter sich, um ihre Lieblingsband hautnah zu erleben. „Es kommen Fans aus ganz Deutschland angereist, aber teilweise auch aus der Schweiz oder aus Straßburg“, sagt Müller.

„Die Dynamite Night ist wie eine Art Familientreffen, weil man Leuten begegnet, die man das ganze Jahr über nicht gesehen hat“, beschreibt es André Klement aus Unterspeltach, der bereits zum sechsten Mal dabei ist. Seine Frau Anna und Sohn Nico begleiteten ihn. „Bei uns zu Hause läuft fast nur Heavy-Metal-Musik, und ich bin quasi damit aufgewachsen“, so der 16-Jährige. Die Bands seien alle sehr ansprechend und sehenswert. Besonders gespannt war Familie Klement auf den Auftritt der Band „Rage“, von der Vater André zahlreiche Platten zu Hause im Schrank hat.

Den Anfang machte die hessische Band „Blizzen“ mit Songs aus ihrem ersten Album. Von der Gruppe „Ela“, die mit ihren klassischen Elementen dem Symphonic Metal zugerechnet wird, wurde die Stimmung im Publikum ordentlich angeheizt. Nach einer kurzen Verschnaufpause hatte die finnische Band „Battle Beast“ ihren großen Auftritt. Die Finnen stehen  kurz vor dem Durchbruch und überzeugten mit Frontsängerin Noora Louhimo die Besucher.

Im Anschluss trat die neue Gruppe „Rage“ um Sänger und Bassist Peter „Peavy“ Wagner auf die Bühne. Die Band aus Herne hat bereits über 20 Alben veröffentlicht und ist schon mehrfach bei bekannten Metal-Veranstaltungen aufgetreten.

Den krönenden Abschluss bildete „Motörblöck“. Die Coverband ehrte mit den Klassikern wie „Bomber“ und „Killed by Death“ der legendären Band „Motörhead“ den Frontsänger Lemmy Kilmister, der genau ein Jahr zuvor gestorben war.

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