Die Wiesenflächen fürs Projekt Stadtbiene entwickeln sich, wie eine Begehung zeigt

Der Plan ist aufgegangen: Es blüht kräftig auf den städtischen Flächen, die für das Projekt Stadtbiene zu Blumenwiesen umgestaltet wurden.

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  • Grünplaner Stephan Brendle erläutert seinen Kollegen des Baubetriebshofs den neuen Mäh-Rhythmus der Stadtbienen-Wiesen. 1/2
    Grünplaner Stephan Brendle erläutert seinen Kollegen des Baubetriebshofs den neuen Mäh-Rhythmus der Stadtbienen-Wiesen. Foto: 
  • Die Stadtbienen-Wiesen sehen im Moment toll aus, müssen aber trotzdem umgehend abgemäht werden. 2/2
    Die Stadtbienen-Wiesen sehen im Moment toll aus, müssen aber trotzdem umgehend abgemäht werden. Foto: 
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Aber die Blütenpracht hat leider vorübergehend ein Ende. „Wir mähen jetzt und dann erst wieder im Herbst“, erklärt der städtische Grünplaner Stephan Brendle dem Mähtrupp des städtischen Baubetriebshofes, der sich nach der Mahd auch um das wichtige Abräumen des Schnittgutes kümmert. Grund dafür sind die Gräser in den Wiesen und dem Straßenbegleit-Grün. Bleibt die Wiese jetzt stehen, würden die Gräsersamen ausreifen, sich verteilen und damit langsam aber stetig die Wiesenblumen verdrängen.

Nach der ersten Mahd werden Kräuter und Blumen noch einmal blühen können, so Brendle weiter. Die neue Wiese wird dann bis Herbst stehengelassen, sodass die Samen aller Pflanzen ausreifen, sich verteilen und im günstigen Fall sogar schon vor dem Winter keimen. Dann kann die Entwicklung der Wiesenflächen hin zu blumenreichen „Glatthafer-Wiesen“ weitergehen. Das ist der Typ Wiese, der früher in der Region gang und gäbe war.

Schon jetzt konnte Brendle seinen Kollegen bei einer Ortsbegehung verschiedene Pflanzenarten vorstellen, die bewusst ausgesät wurden oder durch einen neuen, späten Mäh-Rhythmus wieder blühen konnten und jetzt das Wiesenbild prägen. Der blau-violette Wiesensalbei, die weiße Wiesenmargerite, die Rote Lichtnelke, die weiße Schafgarbe, die blasslila Acker-Witwenblume und der gelbe Wiesenpippau stechen hier besonders hervor.

„Wir haben überall denselben Samen verwendet, je nach Standort und Bodenverhältnis werden sich die Wiesen aber ganz unterschiedlich entwickeln und unterschiedliche Pflanzenarten aufweisen“, so Brendle weiter. Auf die Entwicklung in den kommenden Jahren sind nicht nur die Mitarbeiter des städtischen Mähtrupps mehr als gespannt.

In der Paradeisallee und im Lammgarten können Naturliebhaber zudem mitverfolgen, wie sich die Wiesen über Selbstaussaat wandeln. Dort wurden nur kleinere Flächen mit der Samenmischung geimpft. Nun sollen sich die Kräuter- und Pflanzenarten von dort aus selbst über die ganze Wiese ausbreiten.

 
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