DIE HT-UMFRAGE: "Viel mehr Stau und auffällig lauter"

Seit mehreren Tagen ist die Nord-West-Umgehung vollständig gesperrt. Das HT hat Bürger zur allgemeinen Situation in der Stadt befragt und ob sie vom täglichen Stau betroffen sind.

|
Vorherige Inhalte
  • Stefanie Loch Fotos: Jana Wengert 1/3
    Stefanie Loch Fotos: Jana Wengert Foto: 
  • Lena Zander 2/3
    Lena Zander Foto: 
  • Marianne Schneider 3/3
    Marianne Schneider Foto: 
Nächste Inhalte

"Durch die Sperrung staut sich der ganze Verkehr natürlich in der Innenstadt enorm. Das kann nervig sein", sagt Marianne Schneider (74) aus Crailsheim. Besonders auffällig sei es stadtauswärts Richtung Haller Straße. So gut es geht, versucht die Rentnerin ihre Lebensmittel und andere Dinge deshalb möglichst außerhalb der Stadt zu besorgen. Somit entgeht sie dem Stau und der dadurch entstehenden Wartezeit.

"In die Crailsheimer Innenstadt zu fahren, ist immer stressig", sagt Lena Zander (32) aus Rot am See. Dies liege möglicherweise an einer falschen und knappen Ampelschaltung. "Durch die Vollsperrung ist der Stau jetzt natürlich noch länger und vorprogrammiert." Die Erzieherin hat die Umgehungsstraße bisher nur genutzt, um zu Geschäften im Crailsheimer Stadtteil Roßfeld zu gelangen. "Lebensmittel besorge ich in meinem Wohnort und meide deshalb Crailsheim in der nächsten Zeit."

"Man braucht jetzt definitiv länger durch die Stadt", sagt Erich Reiter (65) aus Crailsheim. Er habe die Umgehungsstraße bisher auch nur in Notfällen genutzt. "Jetzt brauche ich manchmal fast 20 Minuten länger für manche Strecken durch die Stadt." Allerdings müsse man die Bauarbeiten akzeptieren und eine andere Umleitung, hauptsächlich für die Lastwagen, sei wohl nicht möglich gewesen.

"Meine Frau ist die meiste Zeit mit dem Auto unterwegs und klagt über den Stau - ich gehe zu Fuß", erzählt Gerd Purtscher (69) aus Crailsheim. Er wohnt in der Crailsheimer Innenstadt: "Da ist jetzt viel mehr Stau, und es ist auch auffällig lauter in den letzten Tagen." Es gebe nur die Umleitung durch die Stadt als Möglichkeit, deshalb hofft der Rentner auf eine zeitige Abwicklung der Bauarbeiten.

"Ich wohne direkt in der Stadt, da fällt einem der starke Verkehr schon auf", sagt Stefanie Loch (23) aus Crailsheim. Vor allem die Haller Straße sei durch die Umleitung stärker belastet. Die Finanzbeamtin vermutet, dass durch den Straßenverkehr, der durch die Stadt läuft, nun auch dort die Straßen kaputt gehen. "Besonders zu den Stoßzeiten finde ich den Stau schlimm und versuche in dieser Zeit, zu Hause zu bleiben."

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Grimmer im HT-Interview: „Viel Zeit zum Freuen bleibt nicht“

Der neue Crailsheimer Oberbürgermeister Dr. Christoph Grimmer spricht über Ehrgeiz, die geplante Verschlankung des Gemeinderats und seine Vision für eine nachhaltige Innenstadt-Belebung. weiter lesen