DIE HT-UMFRAGE: "Kommt darauf an, was gewählt wird"

Bei den kommenden Kommunalwahlen dürfen Jugendliche ab 16 Jahren erstmals wählen. Das HT hat Bürger gefragt, was sie davon halten, und ob sie die Chance in diesem Alter genutzt hätten.

|
Vorherige Inhalte
  • Regina Faast 1/3
    Regina Faast
  • Yvonne Olah 2/3
    Yvonne Olah
  • Lukas Vogt 3/3
    Lukas Vogt
Nächste Inhalte

"Ich finde es keine gute Idee, wenn man Jugendliche schon mit 16 Jahren wählen lässt", sagt Stefan Clauß (29) aus Satteldorf. Er ist der Meinung, die Jugendlichen zeigen viel zu wenig Interesse an politischen Themen und seien auch zu wenig darüber aufgeklärt. Der technische Angestellte wäre in diesem Alter auch noch nicht wählen gegangen. "Vielleicht könnte man Jugendliche mehr für Politik begeistern, wenn es im Unterricht ausführlicher angesprochen wird."

"Es kommt auch ganz darauf an, was gewählt werden soll", findet Regina Faast (26) aus Satteldorf. Die heutige Jugend habe zu wenig politische Bildung und nur ein kleiner Teil sei politisch interessiert. Die Studentin wäre mit 16 Jahren auch noch nicht zur Wahl gegangen. "Ich hätte damals noch gar nicht gewusst, wen ich wählen sollte", verrät sie. Die Jugendlichen könne man eventuell durch soziale Netzwerke mehr über Politik informieren.

"Ich denke, dass sich mindestens 50 Prozent der Jugendlichen für Politik interessieren", sagt Yvonne Olah (29) aus Crailsheim. Sie unterstützt die Idee, weil die jungen Leute dadurch erwachsener werden. Sie selbst hätte aber in diesem Alter noch nicht gewählt. "Man könnte die Schule nutzen, um noch mehr Jugendliche für Politik zu begeistern."

"An sich finde ich diesen Vorschlag wirklich gut, weil sowieso schon wenige Leute wählen gehen und somit die Prozentzahlen wieder etwas gehoben werden", erklärt Lukas Vogt (21) aus Mariäkappel. Die Jugendlichen bekommen dadurch auch mehr Verantwortung. Über die verschiedenen Parteien könnte man die Jugendlichen in der Schule oder der Zeitung informieren. "Natürlich spielen auch die Eltern eine wichtige Rolle als Vorbild", sagt der Auszubildende.

"Ich denke, niemand in unserem Alter würde schon wählen gehen, weil es wahrscheinlich auch nur wenige interessiert", sagt Marie Horn (15) aus Satteldorf. Man erfahre in der Schule auch nur am Rande ein paar Informationen über politische Angelegenheiten. "Wenn man über Facebook wählen könnte, gäbe es vielleicht mehr politisch interessierte Jugendliche", ist sich die Schülerin sicher.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

S-Bahn: Abgeordneter lässt nicht locker

Dr. Friedrich Bullinger (FDP) fordert die rasche Verlängerung der S-Bahn von Nürnberg bis nach Crailsheim. weiter lesen