DIE HT-UMFRAGE: "Er kann Reformen zu Ende bringen"

Nicht nur in Amerika hat die Wiederwahl Barack Obamas viele Menschen berührt. Auch in Deutschland wurde die Wahl mit großem Interesse verfolgt. Die meisten Befragten stehen hinter Obama.

|
Vorherige Inhalte
  • Anil Kara 1/4
    Anil Kara
  • Zhuoxiu Wu 2/4
    Zhuoxiu Wu
  • Dr. Ute Middelmann 3/4
    Dr. Ute Middelmann
  • Sven Wirsching 4/4
    Sven Wirsching
Nächste Inhalte

Anil Kara (23) findet Barack Obama sympathischer als Mitt Romney. "Bei Romney scheint es, als würde er nur leere Versprechungen machen", sagt der Crailsheimer. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger George W. Bush habe Obama in seiner letzten Amtszeit mehr bewirkt, meint der 23-Jährige. "Er macht viel für den Frieden." Außerdem treffe der Wahlsieger weltbewegende Entscheidungen. Im Hinblick auf die deutsch-amerikanische Beziehung findet es der Einzelhandelskaufmann gut, dass Obama zum zweiten Mal gewählt wurde. "Er versteht sich gut mit Merkel."

"Mir ist es ziemlich egal", meint

Zhuoxiu Wu - . "Politiker haben viele Meinungen, Obama macht seine Arbeit gut." Die Chinesischlehrerin aus Crailsheim hält Romney nicht für schlecht, er habe allerdings einige falsche Ansichten. Zum Beispiel, was China betreffe. "Obama ist offener", sagt die 28-Jährige. Das wirke sich positiv auf die Beziehung zu Deutschland aus. Auch für ganz Europa sei Obama besser als Romney.

Die Selbstständige

Dr. Ute Middelmann - aus Crailsheim findet es sehr gut, dass Obama erneut zum Präsidenten gewählt wurde. Die 49-Jährige hat früher selbst in den Staaten gelebt. "Bei Mitt Romney hätte ich Angst gehabt, dass er Georg Bush in der Regierungsweise ähnelt. Ich hoffe, dass er in der zweiten Amtszeit die Reformen der ersten zu Ende bringt. Leider hat Obama aber nicht die Mehrheit im Senat, das ist meiner Meinung nach ein Problem."

Sven Wirsching - aus Crailsheim hält es für sinnvoll, dass Barack Obama erneut zum Präsidenten gewählt wurde, damit er seine Politik zu Ende bringen kann. Der Student findet, dass Obama ehrlich ist und eine gerade Linie verfolgt. Mitt Romney habe seine Meinung zu oft geändert und hätte ein Problem mit der Schuldenverringerung gehabt, glaubt der 27-Jährige. "Außerdem hätte die Sozialpolitik bei Romney einen Rückschritt gemacht." Und zudem hätte es wohl Steuererhöhungen gegeben.

"Obama ist das kleinere Übel der beiden", findet der 37-jährige

Haris Chorafakis - aus Crailsheim. Der Mediengestalter empfindet die Republikaner, einschließlich Mitt Romney, als forsch. "Die Weltpolitik der beiden würde sich nicht groß unterscheiden. Es hätte sich im Großen und Ganzen also nichts geändert."

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Den Metzgerei-Chef schwer belastet

Eine frühere Filialleiterin, die 300.000 Euro veruntreut haben soll, bricht ihr Schweigen vor Gericht  – und berichtet von angeblicher Schwarzarbeit nebst Schwarzgeld und merkwürdigen Warenlieferungen. weiter lesen