DIE HT-UMFRAGE: "Das ist doch eine Sauerei!"

Ist es in Ordnung, was Bischof Tebartz-van Elst macht, und wie soll es in Zukunft weitergehen? Wir haben Bürgerinnen und Bürger befragt, was sie von den Vorfällen halten und wie sie handeln würden.

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Bianca Mehringer (28), Hausfrau aus Crailsheim, ist überzeugt dass man das Geld auch besser für andere Zwecke hätte einsetzen können. Beispielsweise hätte man für Kinder in Not spenden können. "Das, was sich der Bischof da erlaubt, ist doch eine Sauerei. Man sollte schon bei der Wahrheit bleiben", meint sie. Für die Hausfrau ist ganz klar: "Bischof Tebartz-van Elst sollte zurücktreten."

Hank Troemel (75) ist sich ebenfalls sicher: "Der soll ruhig verschwinden!" Der Rentner aus Schnelldorf findet das Vorgehen des Bischofs ganz und gar nicht in Ordnung. "Das ist einfach keine ehrliche Art." Seiner Meinung nach gibt es sicher jede Menge Bedürftige auf dieser Welt, die das Geld besser gebrauchen können. Allgemein findet der 75-Jährige, dass die katholische Kirche manchmal viel zu verschwenderisch mit den Geldern umgeht.

"Wenn man fünf Millionen Euro für einen Bau einplant, und mittlerweile sind es 30 Millionen, dann ist das sicher nicht in Ordnung", stellt Christian Köhler (35), Außendienstmitarbeiter aus Bamberg, fest. "Wenn man die großen katholischen Kirchen heutzutage sieht, fällt einem schon auf, dass sie in der Vergangenheit etwas verschwenderisch mit dem Geld umgegangen sind." Man hätte das Geld besser für soziale Projekte oder Zwecke einsetzen können. Nach all den Vorkommnissen sollte der Bischof von seinem Amt zurücktreten.

Maria Stribik (56), Angestellte aus Kreßberg, ist derselben Meinung. "Als christliches Vorbild in einer solchen Position sind solche Vorfälle untragbar." Man hätte zahlreiche leidende und hungernde Menschen versorgen können. Die katholische Kirche sei schon etwas verschwenderisch. "Der Bischof sollte aber schon selbst darauf kommen, dass er nicht mehr im Amt bleiben kann."

"Das ist schon ein bisschen viel Geld", sagt Luka Banozic (17), Schüler aus Crailsheim. Man hätte das Geld sicher auch anders und vorteilhafter einsetzen können. "Man sollte den Kirchen nur die Gelder geben, die sie benötigen. Den Rest sollten sie spenden oder an Bedürftige abgeben müssen", schlägt der 17-Jährige vor. Wenn es nach ihm geht, sollte der Bischof seinen Hut nehmen.

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