Crailsheimer Weihnachtszirkus bietet wieder ein Programm für die ganze Familie

Bereits zum neunten Mal gastiert der große Weihnachtszirkus am Roßfelder Kreisel und beschert den Besuchern magische Momente fernab vom Weihnachtsstress. Vorstellungen gibt es noch bis 5. Januar.

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  • Die Besucher des Weihnachtszirkus tauchen in eine Welt mit kunstvollen Darbietungen ein. Fotos: Julia Vogelmann 1/3
    Die Besucher des Weihnachtszirkus tauchen in eine Welt mit kunstvollen Darbietungen ein. Fotos: Julia Vogelmann
  • Ganz schnell zwei gute Freunde. 2/3
    Ganz schnell zwei gute Freunde.
  • Hier halten die Besucher den Atem an. 3/3
    Hier halten die Besucher den Atem an.
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Ein Besuch im Weihnachtszirkus gehört für viele aus Crailsheim und Umgebung schon seit Jahren zu den beliebten Ritualen rund um das Fest. So ein Zirkusbesuch ist nämlich nicht nur eine spannende und außergewöhnliche Sache, sondern hilft auch, die hektische Weihnachtszeit zu entschleunigen und für zwei Stunden einzutauchen in ein Universum des Staunens.

Gleich zu Beginn zeigt das Duo Anthony auf der Todesleiter in schwindelerregender Höhe unter der Zirkuskuppel, unerschrocken ohne Netz oder Sicherungsseil, rasante Drehungen und gekonnte Balance. Noch atemlos verharrt der Besucher, wenn dann die Dromedare zusammen mit munteren Pferden ihre majestätischen Runden in der Manege drehen. Wer Glück hat und in der ersten Reihe sitzt, kommt den Trampeltieren so nah, dass er den warmen Atem der respekteinflößenden Kolosse im Gesicht spüren kann.

Da tut es gut, sich danach wieder zurückzulehnen, um Clown Robby zuzusehen, um das Staunen und ehrfürchtige Schweigen von vorher mit einem Lachen aufzulösen. So können auch alle wieder stillsitzen, als Handstandartistin Tanja ihr Können vorführt. Doch schon direkt im Anschluss hält es viele nicht mehr auf ihren Sitzen. Mario und Luigi, zwei Zirkusfrischlinge sorgen für Unterhaltung mit fliegenden Löffeln und tanzenden Tellern.

Doch Zirkus wäre nicht Zirkus, wenn er nicht das Wechselbad der Gefühle beherrschen würde. Wo der Zuschauer eben noch gelacht hat, sitzt er im nächsten Moment schon wieder mit offenem Mund und staunt über die waghalsigen Kunststücke, die die Artisten darbieten.

So auch bei der Seilakrobatiknummer, bei der sich die Artistin halsbrecherisch und ohne Sicherung immer wieder aufs Neue kunstvoll in das dicke Tau wickelt, um dann mit Tempo gen Boden zu sausen, dann aber doch elegant und leicht landet.

Wie beruhigend wirkt da eine Giraffe, die wiegenden Schrittes, mit sanften Augen in die Manege stolziert, sich würdevoll in ihrer ganzen Schönheit präsentiert und gleichzeitig dafür wirbt, eine Unterschrift unter eine Petition zu setzen, die sich für den Erhalt von Tieren im Zirkus einsetzt. Wie die Tiere gehalten werden, davon kann sich jeder in der Pause ein Bild machen. Die Tierschau lädt dazu ein, die Stallungen zu besuchen, den großen Braunbären und die lustigen Zebras. Sie sind es auch, die nach einer rasanten Kleiderwechselnummer der klassischen Pferdedressur und einer Schlangenfrau für Unterhaltung der anderen Art sorgen. Die ungestüme Rasselbande tummelt sich mehr in der Manege, als sich an die eingeübten Figuren zu halten. Dabei sind sie so charmant, dass sie trotzdem oder gerade deswegen jede Menge Applaus einheimsen.

Den gibt es dann auch für das große Finale - den Hochseilakt. Der immer wieder faszinierende Klassiker wartet in diesem Jahr mit Balanceakten auf, die einem wirklich den Atem stocken lassen. Mit verbundenen Augen auf einem Einrad, geführt nur von den Stimmen der Kollegen fährt die Artistin über das Seil. Ein Anblick, den so mancher nur hinter vorgehaltener Hand ertragen kann. So auch die achtjährige Anna aus Schönbronn. Seit Jahren kommt sie mit Mutter und Bruder in den Weihnachtszirkus. "Mir hat die Giraffe gefallen und den magischen Kleiderwechsel fand ich toll", erzählt sie mit strahlenden Augen. Mutter Andrea pflichtet ihr bei: "Ja, wir sind wie immer sehr begeistert!"

Info Vorstellungen finden täglich um 15 und 18.30 Uhr statt. An Heiligabend sowie an den beiden Weihnachtsfeiertagen jeweils nur um 14 Uhr.

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