Crailsheimer Wandertage: Braten und Schnitzel gefragt

400 Schnitzel, 37 Kilogramm Spießbraten, 200 Kilogramm Kartoffelsalat, 120 Kilogramm Pommes und mehr sind am Wochenende bei den Crailsheimer Wandertagen über die Theke gegangen.

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  • Diese fidelen Herren gehören zu den Hohenloher Wandergermanen aus Schrozberg, von denen rund 25 in Crailsheim unterwegs waren. Fotos: Erwin Zoll 1/3
    Diese fidelen Herren gehören zu den Hohenloher Wandergermanen aus Schrozberg, von denen rund 25 in Crailsheim unterwegs waren. Fotos: Erwin Zoll Foto: 
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    Sonja Schmid, Bärbel Schmidt und Monika Hägele-Bierwagen in Aktion. Foto: 
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    Hermann Bück führt den Kampf gegen den Hunger an. Foto: 
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Dafür, dass in der Hirtenwiesenhalle, dem Start- und Zielpunkt der Wandertage, niemand zu hungern brauchte, sorgte Hermann Bück mit seiner 28-köpfigen Mannschaft. Der knapp 72-jährige Rentner, der bei den Wanderfreunden zudem als dritter Vorsitzender fungiert, war wieder für die Küche zuständig. "Spießbraten und Schnitzel sind am meisten gefragt, aber auch Leberkäse und Maultaschen sind beliebte Speisen", sagte Bück.

Rund 2000 Wanderer haben sich an beiden Tagen auf den Weg gemacht. Für sie hatten die Wanderfreunde mit Fritz Illig an der Spitze Strecken über fünf, elf, 21 und 30 Kilometer vorbereitet, dazu kam eine Marathonstrecke über 42 Kilometer, die 250 Teilnehmer in Angriff nahmen. Am beliebtesten waren die beiden kurzen Strecken - zumindest am Sonntag hat der Regen dem einen oder anderen Wanderer wohl die Lust auf einen längeren Weg verdorben.

Zu den Stammgästen gehört die Wandergruppe Michelbach/Wald aus dem Hohenlohekreis, die gestern mit über 20 Teilnehmern nach Crailsheim gekommen ist. Eine von ihnen, Annerose Jäckle, war voller Lob: "Wir kommen jedes Jahr nach Crailsheim. Der Wandertag ist prima organisiert, die Strecke ist toll und das Essen ist gut", sagte sie.

Damit alles reibungslos klappt, wirken vor und hinter den Kulissen fast 70 Helfer mit, knapp die Hälfte an den acht Kontrollstellen entlang der Strecke. Auch dort brauchte niemand Hunger oder Durst zu leiden - dafür sorgten zum Beispiel am Kontrollpunkt bei Roßfeld Sonja Schmid, Bärbel Schmidt und Monika Hägele-Bierwagen, die mit belegten Brötchen und Kaffee aufwarteten.

Dass die Wanderer durch den Wald und über die Fluren laufen dürfen, ist keineswegs kostenlos. Die Stadt Crailsheim berechnet den Wanderfreunden für verschiedene Genehmigungen einschließlich der Schankerlaubnis 352 Euro, das Forstamt weitere 195 Euro.

Schon in der nächsten Woche beginnen die Wanderfreunde mit den Vorbereitungen für die nächsten Wandertage, die am 20. und 21. August 2016 stattfinden.

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