Chris Bennet Bröker jongliert um die Freestyle-Krone

Die Freestyle-Weltmeisterschaften "Superball 2015" beginnen am 23. August in Liberec. Chris Bennet Bröker vom Crailsheimer Kickinside ist auch am Start und will dort erste Erfahrungen sammeln.

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Chris Bennet Bröker hat fleißig trainiert und zeigt demnächst bei der Freestyle-WM sein Können. Privatfoto  Foto: 

Die Freestyle-Weltmeisterschaften "Superball 2015" beginnen am 23. August in Liberec. Chris Bennet Bröker vom Crailsheimer Kickinside ist auch am Start und will dort erste Erfahrungen sammeln.

"Durch ein Camp mit Freestyle-Profi René Mathussek bin ich vor eineinhalb Jahren auf diesen Sport gestoßen und habe gleich Gefallen daran gefunden", erzählt der 17-Jährige, der beinahe täglich rund zwei Stunden mit dem Ball an seinen Übungen arbeitet. Manchmal filmt er sich auch selbst beim Training, um an seiner Show zu feilen oder ab und zu einen Video bei "Youtube" hochzuladen. Alle 14 Tage fährt er zum Spezialtraining von Boxberg nach Crailsheim. Hier bekommt er im Individualtraining spezielle Übungen zur Ganzkörperkräftigung und Brainkinetik. Fußball in der A-Jugend von Osterburken spielt Bröker auch noch. "Die einzige Verbindung zwischen Freestyle und Fußball ist allerdings das Spielgerät", so Bröker. "Nur in Technik und Körperbeherrschung bringt das Freestyle-Training beim Kicken ein wenig technische Vorteile." Seinen größten Auftritt hatte er bislang bei einem Heimatfest vor über 800 Zuschauern. "Am Anfang war ich schon nervös, aber dann konzentriere ich mich voll auf meine Performance", erzählt Bröker. Hits von "Black Eyed Peas" lässt er zu seiner Show laufen, "da kann das Publikum so richtig mitgehen."

 

Ein weiteres Highlight war der Trip in die Türkei, wo er in einem Ferienhotel als Freestyle-Trainer den Kindern von Urlaubern eine Woche lang seine Tricks beibringen durfte. Insgesamt bei sechs Camps von "Magic Life" in der Türkei und Ibiza ist übrigens Kickinside-Inhaber Oliver Rehbach mit seinen Freestyle-Coaches jedes Jahr am Start. "Es ist toll zu beobachten, wie die Kinder in kurzer Zeit große Fortschritte machen können. Voraussetzung ist allerdings der Wille und das nötige Durchhaltevermögen", so Rehbach. Bröker will mit seinem Hobby später mal ein Taschengeld durch Auftritte dazuverdienen - und wenn es ganz gut laufen sollte, vielleicht sogar als Profi durch die Welt ziehen. "Meine Motivation ist immer wieder einen neuen Trick zu lernen. Und wenn ich das geschafft habe, kommt der nächste."

210 Starter streiten in Liberec demnächst um die WM-Krone. "Ich will einfach mal sehen, wo ich stehe, und was die anderen Profis so können", wäre der Nachwuchs-Freestyler schon froh, wenn er in Tschechien die erste Runde überstehen würde.

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