Ausbildungsmesse Handwerk: „Dafür öffnen wir unsere Tore gerne“

Am Mittwochabend fand an der Gewerblichen Schule die Ausbildungsmesse Handwerk statt. Ausbildungsbetriebe aus Crailsheim und Umgebung stellten sich potenziellen Azubis vor.

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Es wurden auch Haare geflochten und Strähnen geglättet.  Foto: 

Das Handwerk braucht Auszubildende, und Schüler brauchen Lehrstellen. Da ist es naheliegend, diese beiden Bedürfnisse zu vereinen und den einen die Möglichkeit zu geben, sich und ihr Metier zu präsentieren, und den anderen die Gelegenheit, sich anzuschauen, was vielleicht ihren Fähigkeiten und Interessen entsprechen könnte. „Es ist eine große Steigerung zum letzten Mal. Es sind heute wirklich viele gekommen, und wir sind sehr zufrieden“, bestätigte Ursula Kunert von der Firma Kompetenz & Bildung, die die Messe mit der Stadt Crailsheim organisierte.

Ebenso lobend äußerte sich Kai Hindenberger von der Stadtverwaltung: „Die Betriebe waren schon im Vorfeld sehr engagiert und kreativ, da können wir wirklich froh sein.“ Diese Kreativität zeigte sich in zahlreichen Mitmachaktionen. Am Stand vom Stukkateur- und Malerbetrieb Scheurer durften die Jugendlichen ihr Händchen beim Verputzen ausprobieren. Am Stand von Friseurmeisterin Jolanthe Korwasch wurden fleißig Haare geflochten und Strähnen geglättet. Besonders beliebt war der Stand von Schneider & Sohn, wo man seine Geschicklichkeit mit dem Minibagger unter Beweis stellen durfte. Dazu gab es Probierhäppchen von Metzger, Bäcker und Koch, Getränke und natürlich jede Menge angeregte Gespräche mit den potenziellen Ausbildern, den Jugendlichen und ihren Eltern.

"Wollen erkunden, in welche Richtung Berufswahl gehen soll"

Justin Merscher aus Kirchberg war einer von vielen, der sich Zeit für die angebotenen Aktionen nahm. Mutter Natascha erzählte, während sie wartete: „Wir sind hier, weil wir erkunden wollen, in welche Richtung die Berufswahl überhaupt gehen soll. Zwar gibt es eine Tendenz in Richtung Elektroinstallateur, doch das einzige, was sicher ist: Er will weder Koch noch Friseur werden.“ Genau darum ging es den 29 Betrieben und den Organisatoren: den Jugendlichen die Bandbreite des Handwerks aufzeigen. Ein von den Betrieben angeregtes Gewinnspiel, zu dem jeder Handwerksbetrieb einen Preis spendete, regte zusätzlich zur Beteiligung an. Auch Schulleiter Helmuth Sailer, der sich als Hausherr unter das Messevolk gemischt hatte, fand lobende Worte für die Veranstaltung: „Es ist toll, dass so viele Jugendliche gekommen sind, um sich zu informieren und dass die Firmen solch einen großen und professionellen Aufwand betreiben. Dafür öffnen wir unsere Tore gerne.“

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