Aufegabelt

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Entschleunigung ist das Motto der Zeit – Kampf der Hetze, Schluss mit dem Stress! Die Gerabronner Stadtverwaltung geht diesen Weg, jedenfalls mit dem Aufzug, der im alten Rathaus eingebaut wird. Wenn die Stadtverwaltung dereinst in das ehrwürdige Gebäude aus dem Jahr 1991 zurückgekehrt sein wird, dann vermögen sich die Bediensteten mithilfe dieses Elevators von einem Stockwerk ins andere zu erheben oder niederzuschweben – mit der sagenhaften Geschwindigkeit von 15 Zentimetern pro Sekunde. Bei 0,54 Stundenkilometern besteht wohl kaum die Gefahr, dass Passagiere von Schwindel oder gar einem Geschwindigkeitsrausch erfasst werden. Vielmehr eignet sich die Fahrt zum gründlichen Nachdenken über die Zukunft der Stadt Gerabronn. „Ein Aufzug für den öffentlichen Dienst“, bemerkte Bürgermeister Dieter Schumm dazu.

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Richtig brenzlig ist es jetzt im Langenburger Gemeinderat geworden. Dort qualmte unversehens eine Geldtasche, mit der jemand, um nicht geblendet zu werden, die Linse des städtischen Beamers abgedeckt hatte. Der Projektor entwickelt jedoch eine solche Hitze, dass die Tasche beinahe Feuer gefangen hätte. In ihr befanden sich die Sitzungsgelder für die Stadtväter und -mütter. Ob das Geld an diesem Abend korrekt ausbezahlt werden konnte, ist nicht überliefert.

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Für neun neue Laufräder à la mode des Herrn Karl Friedrich Drais aus Karlsruhe haben in den letzten fünf Jahren Spenden der Sparkasse Hall-Crailsheim gesorgt – wichtige Voraussetzung für die Teilnahme am Laufradrennen anlässlich des Crailsheimer Volksfestes. Sparkassen-Hauptstellenleiter Dieter Brenner gab vor dem jüngsten Vergleich symbolisch den Start frei. Mit ihm freuten sich Dirk Beyermann vom TSV Crailsheim und Baubürgermeister Herbert Holl , die beide selber über den Kurs huschten, sowie Moderator Arno Ferchow. Merke: Draisinen mögen altmodische Gefährte sein, für glänzende Augen sorgen sie allemal.

Crailsheimerin macht weiterhin Politik in Berlin: Wiedergewählt wurde bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus die Grünen-Politikerin Stefanie Remlinger (45). Die in Crailsheim aufgewachsene Diplom-Kulturwirtin ist seit 2011 Mitglied des Berliner „Landtages“. Remlinger ist stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Abgeordnetenhaus und bildungspolitische Sprecherin ihrer Fraktion. In dieser Funktion nimmt sie auch an den Koalitionsverhandlungen zur Bildung einer rot-rot-grünen Regierung teil. Die in Ellwangen geborene Politikerin machte am Crailsheimer Albert-Schweitzer-Gymnasium ihr Abitur und lebt seit 1999 in Berlin. Ihr Vater Hartmut Remlinger war ein angesehener Rechtsanwalt in Crailsheim.

Sein Beruf färbte auf den Sohn Utz ab. Der wurde auch Jurist und hat mittlerweile Karriere gemacht. Allerdings nicht wie seine Schwester in der Bundeshauptstadt, sondern im Ländle. Vor Kurzem wurde CDU-Mitglied Dr. Utz Remlinger (47) Vizepräsident des Regierungspräsidiums  Tübingen. Zuvor war er Erster Landesbeamter im Landkreis Luwigsburg.

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