"Mutig für Menschenwürde"

"Mutig für Menschenwürde" lautet das Motto der 33. ökumenischen Friedens-Dekade, die vom 11. bis 21. November bundesweit veranstaltet wird.

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Das aktuelle Plakatmotiv "Mutig für Menschenwürde" von Walter Dawid. Foto: Friedens-Dekade

Auf dem Sauerbrunnen wird vom 12. bis 20. November gebetet und werden Gottesdienste gefeiert. Der Trägerkreis der ökumenischen Friedens-Dekade, in dem Kirchen und christliche Friedensorganisationen zusammengeschlossen sind, möchte dazu ermutigen, sich stärker als bisher für Menschenwürde und Menschenrechte einzusetzen.

Wie leben Flüchtlinge und ihre Kinder in Deutschland? Wie schleicht sich rechtes Gedankengut auch in kirchliche Strukturen ein? Wie kann Mobbing Einhalt geboten werden? - Das sind einige der Fragen, denen die Friedens-Dekade nachgehen will. Und der Blick geht über den eigenen Tellerrand hinaus. So wird die Friedens-Dekade erneut über Waffenfirmen informieren, die den Tod exportieren. Aber auch auf andere Unternehmen will sie aufmerksam machen, die etwa soziale Menschenrechte im Ausland verletzen. Und schließlich wird Menschenhandel und Prostitution zum Thema gemacht, genauso wie die Verfolgung von religiösen Minderheiten.

Marina Kiroudi, orthodoxe Referentin der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) und Koordinatorin der Friedens-Dekade, stellt die Beziehung zwischen Menschen und Gott, wie sie im Schöpfungsbericht berichtet wird, bewusst in den Vordergrund.

Dem christlichen Verständnis nach zeigt sich in jedem Menschen Gottes Abbild, das ihm eine unantastbare Würde verleiht. Sich für deren Achtung einzusetzen, erfordert in verschiedenen Kontexten besonderen Mut.

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