„Ein guter Ort zum Leben und Arbeiten“

Gerabronns Bürgermeister Christian Mauch macht Werbung für „seine“ Stadt.

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Gerabronns Bürgermeister Christian Mauch (rechts) begrüßte gestern Landrat Gerhard Bauer in der Stadthalle, in der eine Sitzung des Kreistags stattfand.  Foto: 

Christian Mauch, der neue Bürgermeister der ehemaligen Oberamtsstadt, nutzte die Gelegenheit, um Werbung in eigener Sache zu machen. Der 32-Jährige stellte gestern zu Beginn der Sitzung des Kreistages in der Stadthalle die Vorzüge der Stadt heraus. Gerabronn sei ein „guter Ort zum Leben, Wohnen und Arbeiten“.

Mauch, seit Mai im Amt, verspürt „Aufbruchstimmung“ in der Stadt. Er verwies auf die positiven Ergebnisse der Stadtsanierung. Mit denen könne sich Gera­bronn „sehen lassen“. Nächstes Projekt sei die Sanierung des alten Rathauses. Er geht davon aus, dass die Verwaltung Anfang 2019 umziehen kann.

Die aufstrebende Bevölkerungszahl führt Mauch auf die gute Infrastruktur zurück. So gebe es mehrere Ärzte, etliche Märkte, Kindergärten und Schulen. Ein Kindergarten habe sogar ein Montessoriprofil und das Gymnasium „einen hervorragenden Ruf“. Kein Wunder also, dass nun, so der Schumm-Nachfolger, „dringend neue Bauplätze erschlossen werden müssen“. In der Stadt arbeiten mittlerweile rund 1250 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, es gebe, so Mauch, attraktive Arbeitsplätze. Und es gibt wie in Crailsheim und Musdorf eine fünfte Jahreszeit, in der es hoch her geht: Gerabronn ist die Faschingshochburg im nördlichen Altkreis.

Was es nicht gibt, ist eine zufriedenstellende digitale Infrastruktur. Mauch nutzte die Möglichkeit, den Kreisräten die Stadt vorzustellen, um einen Appell an sie zu richten: „Wir brauchen beim Breitbandausbau dringend eine Lösung.“ Die Stadt, so Mauch, „kann nicht länger warten und zusehen, wie wir im ländlichen Raum abgehängt bleiben und anderswo die Entwicklung weitergeht“. Es sei höchste Zeit, „Nägel mit Köpfen zu machen“.

Christian Mauch sprach sich für eine zeitnahe und kreisweite Lösung aus. Landrat Gerhard Bauer versicherte dem Gerabronner Bürgermeister, dass das Thema auch ihn und den Kreistag bewegt.

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