"Crazy Pony" begeistert Publikum in Beschützender Werkstätte und Wolfgangstift

Das Kuwo geht fremd - und das ist auch gut so! Gestern ging das schweizerisch-englische Duo "Crazy Pony" auf Tour zu denen, die keine Besucher des Kulturwochenendes in der Innenstadt sein können.

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Mit Musik, Comedy, Akrobatik und "a little bit oft surprise", so Frank Powlesland (rechts), hier mit Partnerin Lea Rovero, überzeugten "Crazy Pony" gestern ihre begeisterten Zuhörer in der Beschützenden Werkstätte in der Flügelau.  Foto: 

Zweifelsohne eine gute Idee der Macher des jährlichen Kultur-Höhepunkts in der City, auch an jene zu denken, die die Künstler nicht live auf den Bühnen in Crailsheim erleben können. So waren gestern sowohl die Beschützenden Werkstätten in Altenmünster wie auch das Wolfgangstift auf dem Roten Buck Anlaufpunkte des quicklebendigen und quietschvergnügten "verrückten Pferdchens", sprich "Crazy Pony". Musik, Comedy, Akrobatik und "a little bit of surprise" versprachen die französischsprachige Schweizerin Lea Rovero am Bass und ihr englischer Partner Frank Powlesland (Banjo) ihrem Publikum in der Mensa der Werkstätten. Hohe musikalische Virtuosität traf in der Tat auf komödiantisches Talent und haarsträubende körperliche Verrenkungen. Dass man dabei noch musizieren kann. . .

Das Publikum war allemal zufrieden und ging beinahe von Beginn an begeistert mit. Knapp eine Stunde widmeten sich "Crazy Pony" dem auch für sie eher ungewöhlichen Auditorium, doch der Funke sprang problemlos und locker über. Sicher: Dem Auftritt gestern Abend gaben ein paar ergänzende Tupfer weitere Farbe. Den beiden machte es offensichtlich Spaß, ihre Mischung aus Country, Bluegrass, Western, Rock und Jazz sowie ihre Staunen machenden Überraschungen unters Volk zu streuen. Überzeugen kann man sich davon heute auf dem Marktplatz um 12.30, 15.30 und 17.30 Uhr. Auch die Verantwortlichen der Beschützenden Werkstätte freuten sich über die Künstler, die ihren Schützlingen einen unvergesslichen Nachmittag bereiteten. Stefanie Kalinowski und Benjamin Irschik jedenfalls zeigten sich überzeugt, dass der gestern erstmals beschrittene Weg des Kuwo abseits der Bühnen der richtige ist.

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