Von wegen hinterste Provinz
Region. Heilbronn-Franken bietet nicht nur herrliche Landschaften und eine hohe Lebensqualität, sondern auch beste Arbeitsbedingungen. Dies erfuhren Journalisten aus ganz Deutschland während einer Medienreise.
Als "vermeintliche Provinz" stellte Steffen Schoch, Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken, den Landstrich zwischen Wertheim, Crailsheim und Heilbronn vor. Denn wer hier Niemandsland vermutet hatte, wurde schnell eines Besseren belehrt. Nirgendwo sonst in Deutschland sitzen so viele Weltmarktführer - gemessen an der Einwohnerzahl. Dieses Alleinstellungsmerkmal lockte mehrere Pressevertreter an, die für Printprodukte wie die Süddeutsche Zeitung, Wirtschaftswoche, und das Unternehmermagazin "Impulse" schreiben.
"Wir möchten auf unsere Region aufmerksam machen", erklärte Steffen Schoch das Ziel der dreitägigen Medienreise. Zudem solle auf diesem Weg um die dringend benötigten Fachkräfte geworben werden.
So hatten die Organisatoren eine Handvoll Vorzeige-Unternehmen ausgesucht, die Einblicke in ihren Alltag gewährten. Den Auftakt bildete Wittenstein in Igersheim-Harthausen. Ulrich Boelcke, Geschäftsführer des Tochterunternehmens Wittenstein intens, schilderte, was den Maschinenbauer als Arbeitgeber so attraktiv macht.
Weiter ging die Fahrt zum Kunststoff-Spezialisten Wirthwein nach Creglingen. Vorstandsvorsitzender Udo Wirthwein und sein Sohn Marcus erläuterten, warum das Familienunternehmen trotz Krise noch Wachstumsraten vorweisen kann.
Bei Kriwan in Forchtenberg, Systemlieferant für hoch entwickelte Sensorik und Elektronik, gab Geschäftsführer Jens Peter Huischen preis, dass Kriwan-Produkte in fast jedem Supermarkt zu finden sind.
Mit Bürkert in Ingelfingen öffnete ein vierter Weltmarktführer seine Tür. Der Steuer- und Regelungstechniker liefert in über 300 Branchen, wie Geschäftsführer Gerhard Koch den Journalisten mitteilte.
Höhepunkt der Medienreise war gestern das 3. Strategietreffen der Weltmarktführer, mit dem Thema "Erfolgsfaktor Innovation". Heute schließt ein Besuch von EBM-Papst in Mulfingen das Programm ab.
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Autor: SABINE FRANZ | 21.05.2010
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"Diese Getriebe hier gehen nach China", verriet Ulrich Boelcke von Wittenstein dem Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken, Steffen Schoch (von rechts), und einem Teil der "Reisegruppe". Foto: Sabine Franz
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