Vom Schorren- in den Nonnenwald Jürgen Gierkes Tour führt auf ebenen Wegen durch Schrozbergs Osten

Normalerweise bietet sich diese Wanderung zu einer angenehm ebenen Sonntagnachmittags-Wanderung an. Nicht so bei den Schneemassen, die derzeit in Hohenlohe liegen. Da wird selbst so eine Tour zu einem Abenteuer. "Wir gehören zu den aktivsten Ortsgruppen des Schwäbischen Albvereins", sagt der Schrozberger Vorsitzende Jürgen Gierke. "So eine Schneewanderung hat ihren ganz besonderen Reiz."

Wir parken auf dem Parkplatz auf dem Jakobsweg. Zu diesem kommt man, wenn man am Kreisverkehr der L 1022 von Schrozberg her kommend Richtung Rothenburg links abbiegt und die Straße ganz bis zum Waldrand durchfährt. Los geht es im Gewann Krappenholz Richtung Osten, an den Bäumen sind mehrfach die Wegmarkierungen "roter Strich", "HW 8" und Jakobsweg zu sehen. Nach 400 Metern kommen wir an einem großen Kinderspielplatz an der Schorrenhütte vorbei; am Wegrand stehen einige große Mammutbäume. An der ersten größeren Waldwegkreuzung halten wir uns nach einem Kilometer leicht rechts, der Weg heißt "Schorrensträßchen". Nach 400 Metern halten wir uns rechts auf den "Rehbuschweg". Unser breiter Waldweg macht nach fünf Minuten eine Kurve und verläuft weiter Richtung Osten. Wir kommen an einer Waldhütte vorbei; neben dieser werden auf einer großen Tafel die Vögel des Waldes erklärt. Am Ende dieses Schotterwegs geht es scharf rechts auf den "Speckheimerweg". Wir wandern aus dem Wald hinaus, in einem großen Bogen geht es durch die Wiesenlandschaft vor zur Verbindungsstraße Reupoldsrot-Speckheim. Rechts ab wandern wir bis zum ersten Haus, dort biegen wir rechts ab in die Wiesenlandschaft. Nach 400 Metern biegen wir links ab auf den nächsten Feldweg und kommen dadurch an die L 1022. Diese überqueren wir geradeaus und wandern am Waldrand entlang. Wieder ergeben sich schöne Ausblicke, diesmal Richtung Schmalfelden. Unser Weg macht am Waldrand einen Knick. Nach weiteren 300 Metern geht es rechts ab in den Nonnenwald hinein (Gewann Tieracker). Drei Kilometer wandern wir durch die abwechslungsreiche Waldlandschaft. Mal stehen hohe Fichten, dann wieder Birken am Wegesrand. Sobald wir aus dem Wald herauskommen, haben wir die Wahl: entweder rechts ab auf kürzestem Weg zurück zum Auto. Oder geradeaus haltend nach Schrozberg hinein. Sehenswert ist in der kleinen Stadt die evangelische Kirche am Marktplatz und das Schloss, welches heute als Rathaus genutzt wird. In den Sommermonaten lohnt sich auch ein Blick in den Schlossgarten. Wir wandern weiter über die Krailshausener Straße und biegen nach 300 Metern rechts ab in den Schorrenweg. Diesen wandern wir ganz durch und kommen am Straßenende zu unserem Auto.


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Autor: GUIDO SEYERLE | 09.02.2010

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