Neue Sockel für die Rotoren

Blaufelden.  Auf neuen Fundamenten sollen im geplanten "Windpark Wittenweiler" die Rotoren ruhen. Bereits installierte Elemente wurden jetzt ausgetauscht.

Als dieser Tage einige Spezialtransporter auf den Fluren nördlich von Wittenweiler aufkreuzten und schwer mit Stahlteilen beladen wieder verschwanden, wurde im Dorf (und darüber hinaus) heftig darüber spekuliert, ob dem schon seit 1999 geplanten Windpark wohl die Luft ausgegangen sei.

Auf HT-Anfrage klärte der Projektchef Mike Rico Trentzsch aus dem westfälischen Lippstadt das Rätsel auf: Die bereits eingebauten Verbindungselemente zwischen Turm und Sockel seien ausgebaut worden, weil sich mittlerweile eine Norm geändert habe und die Einbauteile nicht mehr zu den vorgesehen Windkraftanlagen passen würden. Die Fundamente für die sieben geplanten Windräder sollen jetzt, so der Geschäftsführer der "Windpark Blaufelden GmbH & Co. KG", mit sogenannten "Ankerkörben" ausgestattet werden, die auch noch den Vorteil hätten, gegen Rostgefahren im Stahlbeton-Fundament besser gewappnet zu sein. Mike Rico Trentzsch rechnet damit, dass die neuen Elemente im Juli oder August eingebaut werden können.

Der Geschäftsführer geht nicht davon aus, dass es durch die geänderte Konstruktion (die auch dem Landratsamt als Baurechtsbehörde angezeigt werden muss) zu weiteren Verzögerungen bei dem Projekt kommt: "An der Höhe, an der Leistung und am Schattenwurf der Anlagen ändert sich nichts."

Die sieben Windräder auf einer Fläche von rund 56 Hektar sollen mit ihrer Leistung von 14 Megawatt jährlich rund 33 Millionen Kilowattstunden Strom produzieren.


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Autor: HARALD ZIGAN | 13.05.2011

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