Kiwanier sorgen für Freude
Crailsheim. Das neue Jahr hat für den Schulkindergarten für körperbehinderte Kinder auf dem Kreuzberg gut begonnen: Er hat jetzt ein Wasserklangbett.
Seit 2008 betreibt die Konrad-Biesalski-Schule in Wörth einen Schulkindergarten für körperbehinderte Kinder in Crailsheims größtem Stadtteil. Zu Beginn des neuen Jahres durften sich Volker Grab, der Betriebsleiter der Schule, und sein Team über eine Spende in Höhe von 3100 Euro von den Crailsheimer Kiwaniern freuen.
Mit diesem Geld ist ein Wasserklangbett angeschafft worden. Dieses ist Bestandteil eines "Sensorik"-Raumes, der körperbehinderten Kindern Anregungen vermittelt, in dem sie aber auch ganz einfach mal entspannen können.
Kürzlich besuchten Kiwanis-Präsident Michael Eißler und sein Stellvertreter Dr. Jürgen Föller den Kindergarten auf dem Kreuzberg, informierten sich über die Einrichtung - und übergaben den Scheck an Schul- und Kindergartenvertreter, an Eltern und Kinder.
In dem großen Kindergarten, in dem sich die Stadt mit zwei Gruppen eingemietet hat, wird integrative Arbeit betrieben, das heißt, nicht behinderte und behinderte Kinder haben engen Kontakt zueinander.
Kiwanis ist einer der größten und ältesten Service-Clubs auf der Welt. Es gibt heute in über 90 Ländern mehr als 9000 Kiwanis-Clubs mit nahezu 400 000 Mitgliedern. Kiwanis wurde 1915 in den USA gegründet. Der weltweit geschützte Name ist indianischen Ursprungs und bedeutet so viel wie "Wir sind gern aktiv, wir finden Freude daran" als Ausdruck der eigenen Persönlichkeit.
Der Service-Club, der seit 2002 auch in Crailsheim vertreten ist, unterstützt ganz besonders Kinder - stets dem eigenen Motto "Serving the children of the world" verpflichtet. Insbesondere dort, wo Zuspruch und Gesten der Nächstenliebe erforderlich sind, helfen die Kiwanier gerne.
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Autor: ANDREAS HARTHAN | 26.01.2010
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Michael Eißler (hinten Dritter von rechts), Präsident des Kiwanis-Clubs Crailsheim und sein Vizepräsident Dr. Jürgen Föller (hinten Fünfter von links) überreichten den Scheck an Mitarbeiter der Konrad-Biesalski-Schule. Foto: Andreas Harthan
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